Aktuell – Die Woche

Aktuell – Die Woche

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00:00:03: Krisen regieren, teures Tanken und ein neuer Energiepreisschock stellen die Regierung vor neue Herausforderungen.

00:00:11: Tatenloser

00:00:12: Trotschnick?

00:00:13: Das werfen die Grünen dem schwarzen Umweltminister

00:00:15: vor der diese

00:00:16: Woche mit Verspätung

00:00:18: das Klimagesetz präsentiert!

00:00:21: Führungsfrage –

00:00:22: warum

00:00:22: eine verschobene SPÖ-Regierungssitzung die Debatte um eine Ablöse von Parteichef Andreas Babler

00:00:28: befeuert?!

00:00:38: Wir haben viel zu besprechen in dieser knappen halben Stunde.

00:00:54: der Ergebnisse werden.

00:00:55: Das hat die Regierung, das hat Kanzler Christian Stocker versprochen.

00:00:59: wenn wir schauen es ist schon Herbst ergebnis sind bis jetzt relativ wenig geliefert.

00:01:04: Die Regierung taumelt momentan ziemlich.

00:01:10: Riesenmodus in der Regierung, Kanzler Christian Stocker, Vizekanzlern Rez Babel und Außenministerin Beatermännle Reisingers sind alarmiert.

00:01:18: Die Spritpreise gehen wieder durch die

00:01:20: Decke –

00:01:21: der

00:01:21: Diesel-Preise reicht

00:01:22: sogar einen neuen

00:01:23: Höchstwert!

00:01:24: Die Inflation also die allgemeine Teuerung steigt an…

00:01:28: Und auch Gas

00:01:29: und Strom dürften bald wieder einiges mehr kosten.

00:01:33: Der Ökonom schockt

00:01:35: diese Woche sogar mit einer Dieselansage.

00:01:37: Ich würde eher für Österreich erwarten, dass wir so in die Gegend von zwei Fünfzig vielleicht sogar zwei Fünfundsiebzig gehen können

00:01:45: beim Diesel.

00:01:46: Der Bevölkerung gefällt das natürlich gar nicht!

00:01:50: Der Dieselpreis

00:01:50: ist viel zu

00:01:51: hoch – das ist ein Wahnsinn was sich in Österreich abspielt.

00:01:55: Die Regierung

00:01:55: macht nichts dagegen...

00:01:57: Die Regierung kündigt letzte Woche ja noch groß den Herbst der Ergebnisse an.

00:02:02: Doch muss man sich davon aufgrund der neuen Teuerungskrise schon wieder verabschieden?

00:02:07: Bezüglich Spritpreise hört man, dass die Dreierkoalition hinter den Kulissen an einer Neuauflage für Oktober arbeite, die widerspürbarer greifen soll – also mehr Einsparungen an der Zapfsäule bringen könnte!

00:02:21: Offiziell präsentiert wird diese Woche hingegen ein Strompreiskrisenmechanismus.

00:02:27: Energie wird immer mehr zu einer geopolitischen

00:02:30: Waffe

00:02:31: und wir spannen heute in Vorbereitung dafür, in Österreich einen Schutzschirm

00:02:36: auf.

00:02:37: Heißt jetzt also was genau?

00:02:39: Wir senken

00:02:40: die Stromkosten.

00:02:41: Heimatstrom statt Preisexplosion.

00:02:45: Auslöse für all die Krisen der Krieg von US-Präsident Donald Trump im neuen Osten.

00:02:51: Apropos Krieg auch eine Krise gegen die sich Österreich rüsten möchte Aufrüsten möchte.

00:02:57: Kanzler Christian Stocker besucht da diese Woche den Österreich-Standort des deutschen Rüstungsgiganten Rheinmetall.

00:03:04: Europa und damit auch Österreich müssen wieder stärker für sich selbst

00:03:08: sorgen.".

00:03:09: Also

00:03:10: jede Menge zu tun im Krisenzentrum der Nation!

00:03:25: Wir kommen im zweiten Kapitel dazu.

00:03:26: Man hat zumindest einen Minimalstkompromiss beim Thema Klimazustande gebracht, aber dazu kommt man dann noch ... Für mich hat sich nicht viel geändert.

00:03:35: Ich war ja vergangene Woche schon sehr kritisch und bleibe auch dabei.

00:03:38: Auch wenn, das muss man konzentrieren natürlich... Der alte Grundsatz gilt von rudinierlich umgekehrt.

00:03:46: Nämlich war uns nicht lafter und laft es nicht, also die Zuspitzung in Richtung Energiepreise.

00:03:51: Wenn Sie sich anschauen an die Handelspreise von Öl vom Gas

00:03:55: etc.,

00:03:56: das ist natürlich etwa so die Regierung halt nochmal mal mehr passagiriert als sie ohnehin schon ist.

00:04:01: Und dass das den Unmut an der Zapsäule und sonst auch noch einmal nach oben treibt, das ist jetzt nicht allein die Schuld der Regierung.

00:04:08: aber was man einfach gesehen hat auch in dieser Woche Das ist dann unser drittes Kapitel, Stichwort SPÖ.

00:04:14: Selbstbeschäftigung mit der eigenen Partei wieder jeweils nicht nur bei der SPÖ aber gerade bei der SPD auch und natürlich der Streit innerhalb der Regierung das heißt dieser Herbst der Ergebnisse kündigt sich nicht wirklich an es ist eher der Dissens im Vordergrund und wenn ja dann wischt man halt ein bisschen so darüber und versucht einen Minimalkompromiss herzukriegen.

00:04:33: Das ist natürlich nicht dazu geeignet, da wirklich nach vorne zu kommen in die Offensive zu kommen und den Leuten das Gefühl zu geben, dass da eine Regierung ist, die zumindest versucht, das Häft in die Hand zu kriegen.

00:04:44: Und zumindest versucht proaktiv einiges zu machen.

00:04:47: Also das muss man einfach der Regierung vorhalten auch wenn es ich sage es noch einmal nicht einfach ist und die Gesamtsituation einfach eine wirklich ungünstige für eigentlich jede Regierung.

00:04:58: Sie haben schon ganz kurz DSB angesprochen, darüber werden wir heute doch noch reden.

00:05:01: Da wird es möglicherweise vielleicht auch noch ein bisschen enger für Andreas Babler bei sich Doris Bures zu Wort gemeldet hat.

00:05:06: Das schauen wir uns gleich an.

00:05:07: Heike jetzt möchte ich zu Ihnen kommen.

00:05:09: wie stark ist eigentlich der Rückhalt bei den Wählerinnen und Wählern was die Regierung betrifft?

00:05:12: Ich lese da dass es möglich eine Mehrheit für Neuwahlen geben könnte hier bewusster konjunktiv gewählt.

00:05:18: sehr gut

00:05:20: weil Ich bin ein Lernender.

00:05:23: Die Stimmung für die Regierung ist an sich ja nicht gut, weil die Zustimmung bei der Sonntagsfrage ist ja nicht bahnbrechend hoch für keine der drei Koalitionsparteien.

00:05:32: aber wir haben auch für den Kollegen von heute abgefragt ob man Neuwahlen haben möchte oder ob man möchte dass die Regierung weiter arbeitet und sie haben das richtig angeteasert.

00:05:41: das vierzig zu sechsundvierzig ist statistisch gesehen keine Mehrheit für Neuwahren weil die Differenz zwischen diesen beiden Punkten nicht statistisch signifikant ist.

00:05:50: Das heißt, aus Sicht der Meinungsforschung lässt sich das als FIFTY-FIFTY Positionierung gehen.

00:05:54: Jetzt kommt mein ABER!

00:05:56: Wir haben sie in früheren Zeiten auch immer wieder abgetestet und da war es eigentlich so dass die Menschen mal gesagt haben naja bitte sechzig, siebzig, achtzig Prozent, sie soll weiter arbeiten.

00:06:03: So was wir jetzt schon eingeblendet haben sind die Zustimmung zu Neuwahlen nach Partei, Wählerschaft und Überraschung.

00:06:12: Neunzig Prozent also neun von zehn freiheitlichen Sanktse hätten gerne Neuwallen während das bei allen anderen nicht so stark ausgeprägt.

00:06:19: sehr spannend, weil wir noch zur SPÖ kommen.

00:06:22: Finde ich die thirty- vier Prozent.

00:06:24: Wir gehen gleich in Neuwahlen.

00:06:26: Die Alternativen danach auf die wäre ich dann gespannt.

00:06:29: Aber ist das nicht auch eigentlich wie soll es sein?

00:06:32: Teil momentan in der Regierung, die es so viele Sachen anpacken muss.

00:06:35: Logischerweise ist da die Stimmung momentan nicht so besonders.

00:06:37: Und man hat ja auch

00:06:39: gesagt...

00:06:39: Ich lerne den ganzen Tag!

00:06:41: Das ist hier kaum zum Schlafen verlauter Lernen aber das ist ja auch für eine Chance für die Regierung.

00:06:47: Jetzt sind keine Wahl lange jetzt können sie die unangenehmen Sachen an packen?

00:06:50: Ja also wie wir schon seit geraumer Zeit sagen dieses Fenster ist noch bis zum Jahreswechsel offen weil im nächsten Jahr haben wir am Herbst ersten großen Wahlen in Oberösterreich, dann folgt Tirol.

00:07:04: Dann folgt Niederösterreich und dann folgte Salzburg.

00:07:09: Irgendwann kommt dann Kärnten auch noch... Also es ist relativ viel dann!

00:07:12: Und dann wird sich die Bundesregierung nicht bewegen können.

00:07:16: Warum?

00:07:16: Weil natürlich insbesondere die ÖVP-Länder Druck auf die Regierung ausüben werden, dass man ja keine Reform macht, die möglicherweise zum Nachteil bei den Landtagswahlen sein könnten.

00:07:27: Übrigens ein altbekanntes Spiel in Österreich.

00:07:31: ist glaube ich das, was man noch oft bemühen wird.

00:07:34: Ja richtig und darüber, worüber wir noch viel öfter reden werden, ist eben genau dieser Druck aus den Ländern.

00:07:40: Aktuell ist es dabei in der SPÖ zu eskalieren und zwar ganz ohne Landtagswahlen.

00:07:44: also die sind natürlich auch irgendwo im Hintergrund weil es gleicherweise auch sozialdemokratische Landesparteien gibt, die bald Wahlen zu schlagen haben.

00:07:51: aber die Eskalation bei der ÖVP steht noch aus denn die hat dann Oberösterreich ist angetäunt worden, auch Tirol und dann vor allem das Kernland der Partei schlechthin.

00:08:01: Niederösterreich gleich am Beginn der XXVIII.

00:08:03: dort fürchtet man sich jeweils vor dem möglichen Verlust des Landeshauptmannssessels.

00:08:08: Und was da für die ÖVP auf dem Spiel steht, das sieht man in der Steuermarkt.

00:08:12: Da ist die ÖvP weit weg auch wenn sie sich noch irgendwie in die Koalition gerettet hat mit der FPÖ aber weit weg an von einer Nummer Eins-Position.

00:08:20: Der Jasnetz der FPö-Landeshauptmann Konasek, die Volkspartei zum Frühstück aktuell und das will man natürlich vermeiden und je näher das rückt und ich glaube auch dieses Fenster Eigentlich schon geschlossen aus meiner Sicht.

00:08:35: Die Wahlfreizeit liegt eigentlich schon hinter uns gefühlt, also jedenfalls was den Druck den innerparteilichen angeht und insofern ist die Regierung auch an dieser internen parteienternen Front eigentlich nur mehr Passagier und kann nunmehr darauf hoffen dass die jeweils anderen oder jeweils die Kritiker in den eigenen Parteien nicht wirklich mit einem gangbaren Alternatives-Szenario daherkommen.

00:08:57: Das ist da, sie im Übrigen aber wir kommen heute noch dazu was aktuell denn Herrn Babler noch sage ich dazu rettet und bei Christian Stocker ist es nicht viel anders.

00:09:05: seine zahlreichen Kritiker die jetzt nicht so offensiv sind wie bei Babler haben eben auch keinen Plan B und daran scheitert derzeit die jeweilige Parast Revolution.

00:09:14: Wir schauen noch und bleiben auch ganz kurz bei Christian Stocker, wir haben gesehen hat diese Woche ein Besuch gemacht beim Rheinmetall.

00:09:19: Thema Aufrüstung, Thema Krieg ist da eine oder wie ist da die Stimmung der Österreicher?

00:09:24: Und Österreich sagt man ja gut okay wir sind jetzt in der Phase man soll wieder mehr Geld fürs Bundesheer aufgeben, man soll aufrüsten.

00:09:31: Ja das hat sich geändert.

00:09:32: also wir wissen es aus anderen Umfangs dass die Menschen gerne bei uns natürlich was investieren.

00:09:36: Das Bundesheuer hat immer ein stiefmütterliches Star sein gefriestet.

00:09:40: aber Wir werden es in den Zahlen sehen, aber genau richtig.

00:09:44: Es ist jetzt nicht eine sehr ausgeprägte Unterstützung.

00:09:47: Auch da ist es eher tendenziell eine Fifty-Fifty Positionung.

00:09:50: ein Teil der sagt ja das sollten wir unterstützen der anderen und die Demokrationslinie verläuft zwischen den Wählern der Regierungsparteien und jenen der Oppositionsparteien.

00:10:00: insbesondere auch freiheitliche Wähler sind was das betrifft sehr, sehr kritisch und zurückhaltend.

00:10:05: Das hängt auch zusammen mit der Positionierung gegenüber Russland im Ukraine-Konflikt im Spezellen.

00:10:12: Die freiheitliche Partei an Herbert Kicke... der im Gegensatz zu den beiden anderen vorgenannten Felsenfests im Sattel sitzt, er propagiert ja immer oder bringt sich immer als der Friedensbringer.

00:10:23: Man will keinen Konflikt haben.

00:10:27: Ja, es will keiner diesen Konflikten haben aber man muss halt trotzdem mit der Bedrohungslage einfach umgehen und das heißt halt im Fall von Österreich nämlich Eine Aufrüstung des Bundes, die das Problem liegt nicht in der kürzeren Vergangenheit.

00:10:42: Wir haben eigentlich das Bundesheer über die Jahrzehnte verhungern lassen?

00:10:45: Wir haben ein dichtes Programm, deswegen mache ich gleich zum nächsten Thema kommen, weil wir übers Bundesheeregeblich können eine ganze Sendung reden und zwar zum Thema Klimaschutz und zum dafür zuständigen Minister.

00:10:52: Norbert Totschnickmann könnte sagen dass Glück war ihm nicht tollt in den letzten Wochen.

00:10:56: jetzt hat er dann doch einen ersten Vorschlag vorgelegt.

00:11:09: Wo ist Norbert Totschnick, versteckt er sich etwa in einem Erdloch?

00:11:14: Dieser tierische Tagespresse nimmt den ÖVP-Unweltschutzminister den Sommer über ordentlich auf den Armen.

00:11:21: Während die Menschen im Land unter enormer Hitze mit über vierzig Grad leiden, Flüsse austrocknen und Bauern mit großen Ernteausfällen aufgrund der massiven Trockenheit kämpfen scheint Totshnick ohne Lösungen dazustehen!

00:11:34: Den Grünen reicht es.

00:11:36: Sie berufen am Montag eine Klimanotfall-Sondersitzung im Parlament ein.

00:11:40: Was haben sie in den letzten Monaten für diese Menschen gemacht?

00:11:45: Wenig bis gar nix!

00:11:46: Für Natur, Klima und Umweltschutz

00:11:48: werden sie

00:11:48: auch zuständig.

00:11:49: Und mir kommt

00:11:50: vor, das vergessen sie manchmal ganz

00:11:51: gern.".

00:11:53: Das scheint gesessen zu haben – just wenige Tage später präsentiert Norbert Totschnik dann tatsächlich den Entwurf seines Klimagesetzes

00:12:01: über

00:12:02: fünf Jahre hat es gedauert...

00:12:04: Mit dem Klimagesetz

00:12:05: schaffen

00:12:05: wir keinen Würgegriff, sondern setzen einen stabilen Verlässlichen Rahmen.

00:12:09: Der Weg zur Klimaneutralität – zweizigvierzig ist aber weiterhin unklar!

00:12:14: Hier lässt man sich weiter Zeit.

00:12:16: Der erste Klimafahrplan soll bis Ende zwanzigseitig erarbeitet und von der Bundesregierung beschlossen

00:12:22: werden.".

00:12:24: Der Klima- und Umweltschutzminister scheint aber wieder da zu sein.

00:12:28: Bei der FPÖ gibt es leichtes, aber vielleicht nicht ganz so ernst gemeintes Aufatmen?

00:12:34: Ich bin froh, dass er seine Berufung gefunden hat.

00:12:37: Aber politisch noch unter uns wählt.

00:12:40: der Minister war ja abgedacht den ganzen

00:12:42: Sommer.".

00:13:05: wirklich heimisch fühlt, sagen wir es mal vorsichtig.

00:13:08: Und weil er selber... kommunikativ spannend.

00:13:11: negationen werden in der politik nämlich nicht gehört, den würgigeriv erwähnt hat dem zuspieler.

00:13:15: In einem solchen hatte er sich befunden und befindet er sich weiterhin.

00:13:19: Nämlich auch innerparteilich.

00:13:20: es gibt ein massives match in verschiedenster hinsicht zwischen Bauernbund aus dem auch der Herr Dodtschneck kommt und dem wirtschaftsbund.

00:13:28: da geht's ordentlich zur sache in den vergangenen wochen innerhalb der övp.

00:13:32: Und dann ist das auch klar gewesen dass natürlich die wirtschaft sich gegen zu harte vorgaben beim klimaschutz wehren.

00:13:39: Das haben sie auch gemacht.

00:13:40: Deswegen gibt es die Kritik quasi von Klima, NGOs

00:13:44: etc.,

00:13:44: dass da keine wirklich strengen Ziele drin sind, der Wirtschaft auf der anderen Seite ist das natürlich zu viel.

00:13:51: also das gewinnt dann nicht hoch.

00:13:53: um mit einem Zitat aus dem Fußball zu kommen und er wird wohl auch in der Öffentlichkeit nicht mehr zu einer echten großen Sympathieträger und Bringer werden für diese Regierung.

00:14:04: aber ... Dafür sitzt er auch nicht dort, sondern er wird wie gesagt als Landwirtschaftsminister gesehen innerhalb der Partei.

00:14:11: Das ist seine Versicherung.

00:14:12: Für wen das noch sich an?

00:14:13: die Steilvorlage ist es für die Grünen und Leonore G. Wessler.

00:14:16: Die Grünen schäfen natürlich nochmal geäußert zu dem Klimaschutz-Vorausschlag.

00:14:20: Die Koalition hat den Schutz aus dem Namen des

00:14:23: Gesetzes gestrichen und ja, das ist symptomatisch

00:14:26: für die vielen,

00:14:27: vielen Lehrstellen

00:14:28: in diesem Gesetz.

00:14:29: Das Gesetz

00:14:30: bleibt

00:14:31: ohne Sanktionen.

00:14:33: Wenig überraschend, aber den Ball müssen die Grünen logischerweise nehmen.

00:14:37: Na ja gut, wenn Sie den vermeintlichen Elfmeter nicht verwerten dann haben sie es sowieso verpasst.

00:14:44: Bei Torchnück noch mal ganz kurze Retour.

00:14:47: man merkt tatsächlich auch dass er nicht vorhanden war in dieser Krise weil wir für die Kollegen von heute immer wieder das Politikerbarometer machen und haben relativ knapp nach seiner Tür.

00:15:00: Ich hab's Werk mehr oder weniger eine Befragung gemacht.

00:15:05: Und der Neube Tocznik ist in den letzten zwei Wochen damals nicht aufgefallen, ne?

00:15:11: Das ist natürlich ein Signal für ihn und der Vorwurf an Tocznick ist ja immer dass er nicht Landwirtschaftsminister ist sondern Bauernvertreter ist Bist du im Gewiss nicht, stimmt das auch?

00:15:23: Und dass alles zeitig natürlich dann die Regierung sich mit dem Thema Klimaschutz sehr schwer tut.

00:15:29: Gerade da hätte es sich bei der Türe profilieren müssen.

00:15:32: Naja

00:15:33: aber mit der Tür profiliert sich jemand aus einem Bauernbund nur mit.

00:15:37: wir übernehmen die Kosten und da haben wir leider die Koalitionspartner gesagt ja, das wird so nicht spielen und da wird's dann natürlich eng.

00:15:43: und wir wissen die knappen Kassen bestimmen die Politik aktuell.

00:15:48: so auch in diesem Fall

00:15:49: Stichwort Würgegriff

00:15:51: Stichwort jemand unter Druck.

00:15:53: Da gibt's jemanden, der anscheinend ein Abo draufnimmt mit Andreas Babler, der SPÖ-Chef.

00:15:58: Wir haben diese Woche wieder gelesen und es gibt möglicherweise eine Alarmnotsitzung oder Geheimsitzungen.

00:16:04: Jetzt hat sich am Freitag noch einmal zugespitzt die SPÖ im Krisenmodus.

00:16:08: Schauen wir uns aber Stück für Stück an was die Woche passiert ist.

00:16:15: Was haben Pamela Rendivagner und Andreas Bablar gemeinsam?

00:16:19: Die eine war, der andere ist mit Gegenwind aus den eigenen Reihen konfrontiert.

00:16:25: Der klassische FPÖ-Stammwiller

00:16:26: will offensichtlich

00:16:27: halt

00:16:28: keine Frau mit Doppelnamen.

00:16:29: Wir haben schon in der Sozialdemokratie eine sehr schwierige Situation

00:16:35: auf Bundesebene.

00:16:40: Und auch im September, es steht Unruhe bei der SPÖ auf dem Programm.

00:16:46: Aktuell spekulieren Boulevard-Medien erneut über eine mögliche Ablöse von Andreas Babler als Parteichef.

00:16:52: Am Mittwoch lädt Babler dann seinen engsten Kreis – Grote Minister und Staatssekretäre zu einer Sitzung die mancherorts schon als Krisensitzung bezeichnet wird!

00:17:07: Es findet dieses Mal am Nachmittag statt und nicht am Vormittag.

00:17:11: Also verstehe ich die Aufregung

00:17:13: dazu in keinster

00:17:14: Weise.".

00:17:16: Das fünfundvierzigminütige Treffen in der Löwellstraße geht am Ende übrigens unspektakulär über die Bühne, keine Rückträt, keine Führungsdebatte – soweit so normal also!

00:17:27: Am Freitag beim Parteipräsidium schießen die Roten dann aber scharf gegen die mediale Berichterstattung.

00:17:33: Die Kronenzeitung schreibt viele

00:17:36: Dinge.

00:17:37: Ist sie das nicht so?

00:17:38: Ich

00:17:38: finde diese Störfeuer

00:17:39: durch die Medien

00:17:40: angeheizt, überwiegend eher

00:17:43: ungünstig.

00:17:43: Wir kennen diese

00:17:45: Mechanismen,

00:17:45: glaube ich jetzt schon seit Jahren, dass wir immer waren Gremien sein, manchmal

00:17:50: auch mit sehr obskuren

00:17:51: Argumenten aus dem Boulevard hochgechest.

00:17:54: Eine Diskussion haben wir beteiligt mir nicht daran!

00:18:02: Ob es in einem Lift aufwärts oder abends gegangen ist, das wissen wir jetzt nicht mehr von Andreas Babler.

00:18:05: Was wir aber wissen, Pepo Muchitsch von der Gewerkschaft und das ist schon ein ganz ganz wichtiger Mann der SPÖ, ist ausgerückt.

00:18:10: die Grundanzeitung hat heute darüber berichtet und hat in einem Vortrag irgendwie relativ klar mitgeteilt, ballen werden wir mit dem keine mehr gewinnen?

00:18:17: Und dass ist schon eine kräftige Signal!

00:18:19: Das ist ein kräftiges Signal, wie wohl ich dazusag, dafür eines halben gerade Pepo Michitsch und auch andere Teilgewerkschaftschefs waren immer Babler kritisch, er hat's nach außen nicht gesagt innen, der da gelegt wurde wie auch immer.

00:18:35: Aber und ich glaube wir werden uns dann noch Doris Bures anschauen es wird die Freunde einfach breiter.

00:18:39: Auch Bures war immer eine Kritikerin von Babler.

00:18:42: aber dass das jetzt alles nach außen geht ist natürlich ein weiteres Wahnsignal für Andreas Babler und die Geschichte mit dieser Sitzung die da so hochgegangen.

00:18:51: Es gibt schon Hinweise oder ist schon so, dass einige Medien auch ein Eigeninteresse haben daran das es dem Herr Babler schlecht geht.

00:18:59: Aber erfunden ist die Geschichte nicht!

00:19:04: die Nervosität in der Partei war und es ist in der Parteien standen, nämlich die Geschichte von wegen.

00:19:09: jetzt drittert die Flucht nach vorne an.

00:19:11: Jetzt installiert er sozusagen seinen engen Parteifreund Marta-Bauer den Finanzminister als neuen stark Mann will aber selber Parteichef bleiben

00:19:20: etc.,

00:19:21: also da merkt man einfach dass sich das in verschiedenste Lager aufsplittert in der SPÖ, dass keiner wirklich einen Plan B hat.

00:19:28: denn eines ist schon klar wenn wir uns von außen holten Den Herrn Zeiler haben wir vergangenen Woche in Extenzu diskutiert.

00:19:34: Der will auch weiterhin natürlich, da ist klar, dass man dann in Richtung Neuwahlen müsste.

00:19:39: Denn man muss eine Ansage machen und inhaltlich die Koalitionspartner in die Defensive zwingen.

00:19:46: Und möglicherweise, damit das nicht gleich wieder verpufft ein möglicher Effekt, in Richtung neuwahlen ziehen.

00:19:50: Ob sich das die SPÖ leisten will oder ob sie sich das leisten getraut?

00:19:55: Ist eine zweite Frage!

00:19:56: Was will ich damit sagen?

00:19:58: Barbla sitzt deswegen noch dort.

00:19:59: Ich betone das noch, weil all seine Kritikerinnen und Kritiker und die werden immer mehr ... Das ist richtig!

00:20:05: Die waren immer schon zahlreicher, aber sie werden nicht mehr mehr.

00:20:08: Auch in Wien gibt es mittlerweile sehr viele in die Richtung auch.

00:20:10: In der Gewerkschaft, wie Sie es gesagt haben, ist aber immer mehr raus.

00:20:13: Aber weil die alle nicht wirklich einen so stringenten und klaren Plan B haben und weil auch viele Zweifel am Zeitplan haben, ob das jetzt da richtige Zeitpunkt ist quasi um die Geschichte hoch zu

00:20:25: hören.".

00:20:25: Aber jetzt auf jeden Fall der richtige Zeitpunkt, dass wir uns Doris Buches anschauen.

00:20:28: Der würde ja mal ausführlich schon gesprochen.

00:20:30: Jetzt wollen Sie auch hören.

00:20:31: am Freitag hat sie das zu den Kollegen vom ORF gesagt.

00:20:34: Es gibt bei fünfzehn Prozent jede Diskussion

00:20:36: eine

00:20:37: inhaltliche

00:20:38: Diskussion Eine personelle Diskussion.

00:20:40: Bei fünfzehnt Prozent in den Umfragen

00:20:43: als Sozialdemokratie kann man

00:20:44: nicht zur Tagesordnung

00:20:45: übergehen.

00:20:47: So muss ich sagen, das ist eine ganz ganz wichtige Stimme innerhalb der SPÖ.

00:20:50: Doris Bures

00:20:51: Ja die Aussage ist natürlich ein Witz weil warum nicht bei zwanzig Prozent?

00:20:55: Also warum sind es in fünfzehn Prozent?

00:20:57: für eine S-Bürgand Zutrage schon zwanzig Prozent?

00:20:59: Was nicht, das ist lächerlich.

00:21:01: Es war eine ganz klare Attacke die man halt jetzt lanciert hat, aber für eine ehemals staatsdragende Partei.

00:21:10: Eine Partei, die irgendwann einmal gut, dass sie sich schon länger her über fünfzehn Prozent gehabt hat.

00:21:15: Aber was noch nicht so lange her ist, dass man mal irgendwo um die dreißig war und heute würde man die dreiundzwanzig Prozent von Rendi Wagner mit Handkuss nehmen.

00:21:23: Aber wie gesagt also wenn ich Sozialdemokratin wäre dann hätte ich gesagt okay das Durchschlang der zwanzig oder bei uns hält die SPÖ aktuell bei siebzehn bis achtzehn Prozent.

00:21:39: Wir machen mit Methodenmixern, telefonisch haben wir die älteren Befragten ein bisschen besser abgebildet.

00:21:44: also ich glaube gar nicht dass es so niedrig ist.

00:21:45: aber auch das wäre wie gesagt für den SPÖ voll kommunikal.

00:21:49: Es spricht natürlich Bände, dass Doris Burres das gesagt hat.

00:21:55: Ich bin ganz beim Kollegen Hofer.

00:21:57: Das ist so dermaßen dilettantisch, dass sich wahrscheinlich noch die verbliebenen restlichen Wählern aufgrund dieser Debatte abwenden werden.

00:22:05: Weil wenn ich jetzt schon ein... Da bin ich hier bei Michael Ludwig der früher mal gesagt hat wir haben ihn jetzt und dann machen Machen wir halt so weiter, bis wir dann möglicherweise irgendwann eine andere Lösung haben.

00:22:16: Das hat mich in Ludwig nicht gesagt.

00:22:17: Er war immer nur dafür, dass man sich hinter dem Spitzkandidaten und Parteische versammelt – das ist auch an sich eine kluge Handlung!

00:22:25: Da es was jetzt losbricht, ganz ehrlich soll sich einer der Damen und Herren doch vorne hinstellen, den ich jetzt kritisieren.

00:22:30: Ich finde das sehr spannend.

00:22:32: Wissen Sie zu fordern, dass jemand Ihnen die Kohlen aus dem Feuer holt?

00:22:36: Dann soll sich doch Doris Bures bitte um den Partei vorsetzen.

00:22:40: Aber damit würde es vielleicht noch ein bisschen aufdröseln.

00:22:42: Also das war ja eigentlich so eine alte ÖVP-Kernkompetenz, dass man den Obmann einfach so lange vorgeführt hat bis er's gelassen hat.

00:22:49: Man hat das Gefühl, das hat die S-Böge gelernt.

00:22:51: und ganz kurz, damit sie uns als Machtverhältnis schon gerne ... Wenn Doris Bures das in einem Interview sagt dann weiß das natürlich vorher der Wiener Bürgermeister.

00:22:58: Natürlich

00:22:59: weiß

00:22:59: er das.

00:23:00: Davon gehe ich aus, sind engstens abgestimmt gar keine Frage.

00:23:03: und das engste Umfeld von Michael Ludwig.

00:23:06: nicht nur Doris Bures aber auch Doris Buers sind schon länger dafür dass man da jetzt eine Klärung herbeiführt wie gesagt ohne einen wirklich gangbaren Plan B jetzt einmal vorzulegen.

00:23:15: Das ist eben das Manko an dem Ganzen.

00:23:18: bislang war es so dass der Wiener Bürgermeister meinem Informationsstand nachgesagt hat.

00:23:23: Wir haben noch keinen Plan B, deswegen sind wir da vorsichtig.

00:23:27: Ist es der richtige Zeitpunkt?

00:23:29: Es ist nicht für Schnellschüsse bekannt, aber natürlich weiser!

00:23:33: selber auch, dass man in dieser Aufstellung nicht in eine nächste Wahl wann noch immer sie sein soll kommen kann.

00:23:40: Kurz zu den Umfragegeschichten.

00:23:41: das war sehr interessant auch da eine kleine Spitzfindigkeit und ich erinnere daran gerade die Leasinger Partie wie es unter Anführungszeichen ich meine es nicht abwertend in der SPÖ genannt wird.

00:23:50: Das

00:23:50: ist Boris

00:23:51: Bures und das Feynmanlager waren immer sehr, sehr negativ gegenüber dem Herrn Baubler.

00:23:55: Warum?

00:23:56: Weil der damals zu Feilmanns Zeiten immer einer der pronussiertesten Kritiker des Parteichefes war quasi wöchentlich oder täglich in die Suppe gespuckt hat, den Herrn Feilman also da waren wir einander nie wirklich zugetan.

00:24:09: aber noch einmal das ganze wird immer breiter.

00:24:12: Eine Geschichte muss ich anmerken.

00:24:14: zur Frage.

00:24:15: Da sieht man, wie lange wir schon dabei sind und dass wir uns noch erinnern können, wie das bei der ÖVP das fröhliche Sägen am Obmann-Sessel stattgefunden hat.

00:24:21: Es gab sogar mal drei Königstreffen, wo wir Journalistinnen damals auch Journalisten immer davon ausgegangen sind.

00:24:27: Wunderbar!

00:24:27: Wir brauchen uns nichts überlegen fürs neue Ort, da wird die ÖVB für die Geschichte sorgen weil sie den eigenen Obmann quasi den Sessel vor die Tür stellt.

00:24:36: Das ist vor zehn Jahren schon ein Knab.

00:24:38: Da haben wir gerade das zehnjährige Jubiläum gehabt gewandert zur SPÖ.

00:24:41: Damals nämlich mit dem Pfiffen für genau den Werner Feiermann am Rathausplatz in Wien und Seither geht es in der SPÖ zu, also ob's keinen Morgen gäbe jeder gegen jeden und das ist bis heute so und das auch insgesamt zum Schaden der

00:24:54: Partei.".

00:24:54: Und eines können wir garantieren, in dieser Causa-Vorsetzung folgter werden noch

00:24:58: ganz viel

00:24:59: erleben.

00:24:59: Wir sind schon fast am Ende, Zeit verfliegt immer mit Ihnen.

00:25:02: und willkommen zu den Top und Flops!

00:25:03: Wir haben Thomas Hof und Peter Heik, die beiden Herren getrennt voneinander befragt.

00:25:06: Wer an dieser Woche besonders positiv aufgefallen ist und wer es durch eine Sette besser machen könnte.

00:25:10: hier ist das Ergebnis.

00:25:15: Ja bei mir ist klar, die SPÖ haben wir glaube ich jenexten so besprochen als flopper Woche für dieses fortgesetzte Chaos und die Selbstbeschädigung in Rheinkultur.

00:25:25: Flop der Woche.

00:25:26: machen wir mal den Blick über den großen Teich.

00:25:29: Das eine ist der Chef der Fed, der entgegen den Wünschen des Herrn Präsidenten Trump eine Zinserhöhung gemacht hat Und auch das Scotus, was ist Scotos?

00:25:38: Das ist der Supreme Court of the United States.

00:25:41: Also das Höchstgericht dort, dass die Reformen also die Wähler beschränkenden Reformen Richtung Briefwahl dem Herrn Präsident zurückgeschickt hat mit Lebensgrößen und gesagt hat mach man sicher nicht so funktioniert Demokratie sind wir froh, dass da schon noch Eigenständigkeit da ist Auch wenn es nicht in Amerika auf allen Ebenen leider zu beobachten ist.

00:25:59: Herr Hayek Mein Topterwochen ist genauso Kevin Walsch und Flopterwoche.

00:26:03: Es ist natürlich auch eine gute Wahl, aber Donald Trump, der es nämlich mit seiner Politik schafft, genau das Gegenteil zu dem erreichen was er den Menschen versprochen hat.

00:26:12: Er macht einen Krieg im Iran die Inflation steigte Energiepreise steigen und jetzt treibt er auch noch den ehemals einer der engsten Handelspartnern für mich Kanada in unsere Armee der Europäischen Union Für Spaß im Zug.

00:26:26: Mischung

00:26:26: accomplished, könnt

00:26:28: ihr mal zeigen?

00:26:29: Vielen Dank!

00:26:31: Wir sehen uns in einer Woche wieder.

00:26:33: Benin darf ich mich auch fürs Zuschauen bedanken.

00:26:35: Wir freuen uns natürlich auch wenn Sie den Podcast unserer Sendungen reinhören.

00:26:37: Alles Gute, schönen Abend.

Über diesen Podcast

In diesem temporeichen Info-Talk lässt Moderator Meinrad Knapp gemeinsam mit Politikberater Thomas Hofer und Meinungsforscher Peter Hajek das politische Wochengeschehen Revue passieren. Die einprägsamsten Bilder, die brisantesten Sager und die größten Aufreger der Woche werden mit Hilfe der Experten seziert, analysiert und pointiert bewertet.

von und mit ATV Aktuell

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