00:00:03: Hitzige Haftdiskussion.
00:00:05: Justizministerin Anna Sporer blitzt mit ihrem nächsten Vorhaben ab und wird immer mehr zur Zielscheibe der Koalitionspartner.
00:00:13: Graz wählt, am Sonntag entscheidet sich ob Österreichs zweitgrößte Stadt weiterhin von der Kommunistin Elke karigiert wird.
00:00:22: Schwieriger Sommertour – Mit einer Extraportion bürgernähe wollen die drei Regierungsparteien ihre schlechten Umfragewerte wieder aufpolieren!
00:00:38: Schönen guten Abend.
00:00:39: Ich freue mich, dass Sie sich begrüßen auf unser politischer Wochenrückblick mit unserem Politikexperten Thomas Hofer.
00:00:43: Guten Abend und willkommen!
00:00:46: Und Sie wissen letzte Sendung von der Sommerpause, das heißt
00:00:48: ganz ein Weiß?
00:00:50: Hier ist meinungsfascher Peter Heik.
00:00:52: Schön, dass ihr euch
00:00:53: noch auf dem Weg zum Traumschiff bei uns vorbeischauen.
00:00:55: Immer gerne.
00:00:55: Herzlich
00:00:55: Willkommen.
00:00:56: So die politische Woche.
00:00:57: es ist relativ heißer.
00:00:58: wir gehen's schnell an und bringen in die wichtigsten Ereignisse dieser Woche, in einer halben Stunde wieder mal Streit in der Regierung.
00:01:04: Das ist nichts Neues!
00:01:05: Die Rote Justizministerin möchte wegen der vollkommen überfüllten Gefängnisse fünfhundert Heftlinge freilassen.
00:01:11: Das einzige was wir wissen außer dass es Streit an der Koalition gibt
00:01:14: das
00:01:15: wird so nicht
00:01:15: kommen.
00:01:19: Die Rote Justizministerin Anna Sporer kämpft mit ihren großen Vorhaben.
00:01:24: Zur Umsetzung kommt aktuell so gut wie nichts, sei es die Bundesstaatsanwaltschaft, die Schließung und Zusammenlegung von Bezirksgerichten oder ganz aktuell – die vorzeitige Freilassung von fünfhundert Heftlingen zur Entlastung der Gefängnisse.
00:01:39: Eine Idee nach der anderen platzt, der hat seit aufgrund der Koalitionspartner.
00:01:44: Was wäre denn da genau geplant gewesen?
00:01:46: Die SPÖ-Ministerin will in einer Einmalaktion fünfhundert Insassen freilassen.
00:01:51: Das soll Häftlinge mit einer unbedingten Strafe von bis zu fünf Jahren betreffen.
00:01:56: Täter, die wegen schwerer Gewaltverbrechen, sexual Verbrechen Terrorismus und staatsfeindlicher Verbindungen sowie Delikten nach dem Verbotsgesetz verurteilt sind kommen nicht frei!
00:02:07: Das höchste Ziel ist die Entlastung der Justizanstalten.
00:02:10: Der Überbelag muss möglichst rasch minimiert werden, sie können sich vorstellen bei dieser Hitze was das bedeutet in den Justizansstalten nicht nur für die Insassen-Insassinnen sondern auch für die Bediensteten.
00:02:23: Die anderen beiden Regierungsparteien ÖVP und NEOS wollen das aber nicht.
00:02:28: Innenminister Gerhard Karne hat sogar seine eigene Idee.
00:02:32: Nimm dem wir nämlich
00:02:33: Straftäter abschieben,
00:02:36: ein ganz konkretes
00:02:36: Programm
00:02:37: Und Neos Klub, ob man Janik Schetti sagt ganz einfach ... Diese eine Maßnahme jedenfalls kommt für uns nicht in Frage.
00:02:44: Es knirscht also immer mehr im türkisrot-pinkengebällig.
00:02:49: Aber Spörer muss sich nun etwas anderes überlegen?
00:02:51: Eine Idee ist, dass man für kurze Haftstrafen gar nicht mehr ins Gefängnis muss!
00:02:57: Das soll vor allem für Jugendliche gelten.
00:03:00: Überlegt wird auch der Bau einer neuen Justizanstalt – das würde aber
00:03:05: ziemlich
00:03:05: lange dauern...
00:03:10: Die Ministerin verkündet, was sie machen möchte.
00:03:13: ist sie beschäftigt?
00:03:14: zurück zu Ruder?
00:03:15: Ich
00:03:15: bin fast versucht, zu sagen dass das ein bisschen zum Prinzip wird in dieser Koalition.
00:03:19: Der Bundeskanzler hat es vorgezeigt schon im Einnahmen mit der Wertinstreform oder auch Nichtreform.
00:03:24: eigentlich will man sich jetzt doch im Juli einigen nämlich mit Ankündigungen rauszugehen wo dann die beiden anderen Koalitionspartner diese Pläne gleich wieder kontakarieren den Kanzlerschlechter aussteigen lassen.
00:03:35: und das ist jetzt in dem Fall.
00:03:36: davon ist die Ministerin auch passiert.
00:03:38: ich würde es nur teilen thematisch Gerichtsgeschichte angeht.
00:03:44: Ja, da regn sich natürlich die betroffenen Landeshauptleute auf Eklat.
00:03:49: Das ist der typisch
00:03:50: föderale
00:03:51: österreichische Reflex.
00:03:52: Da würde ich sagen wenn sie das Backing hätte, hätte der Regierung kann man da durchaus Stärke entwickeln und zeigen und sagen aber wir wollen einsparen in das Struktur.
00:04:02: Das is auch zu verkaufen auch wenn es dort.
00:04:04: dort wird schon klar dass zweite ist.
00:04:06: nun das fällt eher in die kategorie politische Neivität herzugehen und zu sagen ja Wir setzen da auf Sicherheit, also vor allem natürlich die ÖVP ein bisschen auch die NEOS und dann entlasten wir halt einmal ein paar hundert Häftlinge.
00:04:18: Sie hat versucht das Gäste in der Dezib II aufzusilieren oder aufzutröseln, dass das jetzt ähnlich die schweren Jungs sind, Entschuldigung, die Zuspitzung aber einmal ist das draußen und natürlich ist medial dann quasi die Kurse dem Stall,
00:04:32: kriegt
00:04:32: sie ja nicht mehr zurück.
00:04:33: Insofern ist es eine Niederlage für den Ministerien.
00:04:37: Aber wenn wir einen Blick hinter die Kulissen wagen... Man könnte den Eindruck gewinnen, dass das vorher nicht überlegt wird.
00:04:43: Sie
00:04:45: formulieren es in der letzten Sendung vor einem Sommer so vornehm.
00:04:48: Ja, man könnte nicht nur den Eindruck gewinnen sondern ich fürchte sie ist genauso und das ist das was ich vorher gesagt habe.
00:04:55: Es wird ein bisschen zum Prinzip in der Regierung, dass man die Sachen nicht zu Ende denkt.
00:04:58: Das gilt jetzt nicht für alles Dass man sich in Ankündigungen ergeht weil nächste Woche kommt das nächste nach.
00:05:03: da hat man von mehreren Seiten, vom Bundeskanzler angefangen bis hin zum Vorsitzender der Handelshauptleiter dem Herrn Mattle groß und vollmundig angekündigt die Finanzierung aus einer Hand im österreichischen Gesundheitssystem.
00:05:16: Wer ein Jahrhundertprojekt nämlich im wahrsten Sinn des Wortes?
00:05:19: Alle hier im Raum alle Experten im Gesundheitswesen wissen dass das so nicht kommen wird.
00:05:24: es gibt Papiere gegen Papiere von allen möglichen involvierten Steckholtern.
00:05:29: Alle wissen, dass das eher wieder der Minimalkompromiss wird.
00:05:32: Und so geht man dann sehenden Auges in eine Niederlage und das ist unnotwendig.
00:05:36: Und eben genauso wie es ist vornehmend als ich aber doch auch formuliert haben ... Ist das einfach, wie soll ich sagen, mangelnde Professionalität?
00:05:44: Was bleibt noch mit den Wählerinnen und Wählern übrig?
00:05:46: also so wie früher in den neunzig Jahren beim österreichischen Fußball, beim nationalteam sind sich wahnsinnig bemüht.
00:05:51: mehr war nicht drinnen oder bleibt einfach übrig.
00:05:54: da sind die sinnlose Aktionen sich versangekündigt.
00:05:57: nichts bringen Sie auf den Punkt?
00:05:59: Naja,
00:06:01: ich glaube ja, dass der Blick in wir drei hier so fein zisseliert Woche für Woche haben.
00:06:07: Ja die Bevölkerung so nicht hat, weil ich kann mich nicht da und mit allen beschäftigen.
00:06:11: Aber natürlich... Dann solltest du das Politikers Hauptberufe für uns machen?
00:06:13: Na ja
00:06:13: richtig genau!
00:06:15: Und das ist jetzt aber das Problem, wenn dann etwas verkündet wird oder wenn man versucht einen Schritt zu setzen, einen Reformschritt Geht das meistens, und es muss man leider gar nicht sagen, krachend schief.
00:06:28: Und ich glaube tatsächlich, dass in den meisten Kabinetten zu einem Großteil einfach die Expertise fehlt.
00:06:35: Man muss das leider Gottes auf den Punkt bringen.
00:06:38: Es gibt immer wieder Punkte – Ich kenne das auch aus dem alltäglichen Job -, wo man sagt, ich würde das so nicht machen weil das könnte hinten hinaus ein Problem ergeben Und man wird entweder nicht gehört oder es wird manchmal kamofliert und gesagt, na, das wird schon jetzt so schlimm werden.
00:06:56: Oder wir tauchen durch Augenzone durch wie immer.
00:07:01: So agiert diese Bundesregion.
00:07:03: Das kann aber nur dann der Fall sein wenn eben Personal am Werken ist die einfach die Expertise für diese Jobs... Das muss man leider Gottes so sagen.
00:07:13: Dafür
00:07:13: kurz reingreifen, weil es so richtig ist... Ich glaube nun müssen wir auf eines Acht
00:07:17: geben.
00:07:18: Wir meinen glaub ich nicht, Entschuldigung wenn ich Sie mitnehme Herr Kollege Heik, dass man nicht Reformen umsetzen kann ganz im Gegenteil.
00:07:25: Es wäre ein Bedürfnis da für Reformen nur Reformkommunikation.
00:07:29: und die Expertise das Handwerk in den Kabinetten, Kanzleramt was auch immer in der Ministerien, die muss perfekt sein, weil Reformkombination wirklich die Königsdisziplin.
00:07:39: natürlich kann man da in die Irre gehen.
00:07:41: Natürlich gibt es dann immer wieder Angriffsflächen für die Opposition zu sagen, boah und dann nehmen sie dir das weg und dem anderen jenes.
00:07:50: Also das muss wirklich aus einem Guss sein!
00:07:52: Und man hat leider den Eindruck ist, dass das Gegenteil davon informieren möchte ich das nur unterstreichen.
00:07:56: Aber Heike, wenn Sie jetzt sagen, es fehlt Ihnen in Kabinetten die Expertise?
00:07:59: Wir wissen aus vielen Parlamenten... Zum Teil ja.
00:08:00: Ja
00:08:00: zum Teil,
00:08:02: also zum Teil ja, legen wir Wert darauf.
00:08:05: Es gibt.
00:08:05: aus parlamentarischen Anfangen wissen wir, dass auch sehr viel Geld für Beraterinnen ausgegeben wird.
00:08:10: Dann sind anscheinend nicht die richtigen am Werk, wenn das übrig bleibt?
00:08:15: Möglicherweise.
00:08:16: Wobei man dazu sagen muss, es kommt immer darauf an in welchen Bereich Beratung geholt.
00:08:22: Ist das eine Wirtschaftsberatung oder ist es Kommunikationsberatungen?
00:08:28: Bei der Kommunikation liegt ja zum Teil ... Auch nicht immer, aber zum Teil auch ein Haarproblem.
00:08:36: Wie läuft das ab?
00:08:37: Normalerweise haben Sie mit der Kommunikation kein Problem.
00:08:40: Wenn das Reformprojekt gut aufgesetzt ist, wenn alles logisch und gratis ist dann haben sie in der Kommunikanion nie ein Problem.
00:08:44: Die Kommunikations-Retan wird damals meistens zum Problem, wenn der Inhalt nicht passt.
00:08:49: Jetzt ist es aber oft so dass man grundsätzlich weil man irgendeinen Kommunikierungsdruck hat und weil man immer glaubt jeden Tag was sagen zu müssen auf den unterschiedlichen Kanälen legt man sich die Latte immer weiß Gott wie hoch wie zb.
00:09:02: jetzt kommt die Finanzierung aus einer Hand wo schon da Herr Matle in der ZIP II relativ geschwommen ist, was das betroffen hat.
00:09:10: Und dann muss man eigentlich die Latte unterlaufen, die man sich so wahnsinnig hochgelegt hat und das ist vollkommen unverständlich!
00:09:18: Da könnte man wirklich, weiss schon, die Zeiten haben sich geändert aber man könnte trotzdem im Jahr zwanzig-fünfundzwanzig Jahre zurückschauen, sich einen Wolfgeschüssel ein Beispiel haben zu sagen... Ich muss nicht immer zu irgendetwas reden und wenn ich dann etwas geschafft habe, kann ich darüber reden.
00:09:32: Weil schon auf dem Schüssel ist an der Wahl verlassen hat, aber grundsätzlich wurde er damals Schweigerkanzler genannt weil er halt nicht zu jedem unter allem Stellung genommen hat.
00:09:41: Man kann sich zurücknehmen man kann aussteigen man kann ein bissel vom Gasbeteil runtergehen weil dann hab ich hinten nach weniger Probleme und das wird möglicherweise Das ist auch kein ... der weiß ich.
00:09:52: letztes Schluss, aber wird vom Wähler eher honoriert werden.
00:09:55: Dass ich wenig etwas ordentlich gemacht habe, dann erst kommuniziere.
00:09:58: Also
00:09:59: möglicherweise wäre die zufrieden hat?
00:10:01: Das ist eine schöne
00:10:02: Überleitung!
00:10:03: Weil ob ich zum Teil irgendwie auch noch einbauen kann ja.
00:10:06: Aber zum Teil höher wenn besser und weniger kommuniziert werden würde.
00:10:10: Ja, also erstens das und zweitens aber auch fast die Angst mit dem.
00:10:13: Wir haben eine Frage der Woche von den Kollegen von heute übernommen.
00:10:16: wie ist denn im Verlauf?
00:10:18: Die Zufriedenheit mit der Bundesregierung, mit der Arbeit, die man sieht.
00:10:21: Also ein Drittel ist zufrieden und zwei Drittel sind unzufrieden.
00:10:24: Das ist schon seit geraumer Zeit so.
00:10:26: Es ist wirklich halbwegs gut.
00:10:29: war es, dass es jetzt schon ein Zeitaler ist.
00:10:35: Sebastian, kurz mal zwischenzeitlich auch nicht so schlecht.
00:10:37: Mit ruhiger Hand war das
00:10:38: dann.
00:10:39: Wir schauen jetzt in die zweitgrößte Stadt Österreichs und zwar nach Graz, da wird am Sonntag gewählt!
00:10:53: Vor fünf Jahren würde LKK am Sonnentag nur allzu gerne wiederholen.
00:10:58: Damals holt sich die Kommunistin Fulminanz des Bürgermeisteramts in Österreichs zweit gröster Stadt Graz.
00:11:04: Sie führt die Geschäfte unaufgeregt gemeinsam in einer Koalition mit Espeö und Grünen.
00:11:10: Für die Freiheitlichen
00:11:11: ein Albtraum!
00:11:13: Sie blasen am Grazer Hauptplatz zur großen Abschlusskundgebung In lichte Höhen.
00:11:24: soll der blaue Bürgermeister-Kandidat Renni Apfel knapp vorstoßen, man muss ihn aber zuerst einmal finden.
00:11:30: Lieber René wo ist er denn?
00:11:32: Ich schau grad da hinten ist er, lieber René Du und dein Team, ihr habt
00:11:36: seine ausgezeichnete Arbeit
00:11:38: geleistet.
00:11:39: Immer wirklich Kompliment!
00:11:40: Ich ziehe meinen
00:11:41: Hut.".
00:11:42: Diesmal ist es wirklich so eine richtungsentscheidende Wahl – vielleicht sogar ein Schicksalswahl für dieses Graz, für unsere Landeshauptstadt, für unseren Heimat.
00:11:54: Auch für die anderen Parteien geht's um viel.
00:11:57: Die Neos würden etwa auch gern mitbestimmen, allerdings nicht in einer klassischen Koalition
00:12:03: Eine Projektpartnerschaft, wo wir uns genau anschauen.
00:12:05: Wo wir zusammenarbeiten können Aber mit dem Vorbehalt.
00:12:08: LKK muss ganz klar sagen Bekenntnis zu EU und ihrer Werte
00:12:14: Und
00:12:14: eine Distanzierung von Putin und seiner Sowjetnostologie.
00:12:20: Auch die ÖVP kann sich vorstellen Mit den Kommunisten zusammenzuarbeiten.
00:12:24: Am liebsten
00:12:25: würde man aber Die linke Mehrheit um LKK aufbrechen.
00:12:32: Jetzt wissen wir, logischerweise nicht wie die Wahl ausgehen wird am Sonntag.
00:12:34: Aber das ist eben eine Umfrage.
00:12:35: Sehr gut!
00:12:36: Wir wissen es trotzdem nicht.
00:12:37: Ja
00:12:39: ja... aber die Umfrage, da müssen wir die zahlen?
00:12:41: Naja, also es ist so.
00:12:42: Wir haben die Umfragen für kleine Zeitungen gemacht und diese umfragen haben wir wirklich vor vier bis fünf Wochen gemacht.
00:12:46: Das heißt, aus heutiger Sicht sind sie eigentlich schon wieder relativ falsche Zahlen.
00:12:50: Aber was man sagen kann – wir werden jetzt gleich im Einsatz sehen -, dass die Kappelöhe, die Vorteile auf ihrer Seite hat, dass man relativ Sicherheit sagen kann, wenn da nichts Großartiges passiert ist dann wird LKK bei Platz eins und die KPE über Platz eins halten.
00:13:07: Und die ÖVP wird aller voraus sich nachplatz werden.
00:13:10: So jetzt kommt aber was ganz ganz Wichtiges.
00:13:12: im Inser haben wir es noch immer nicht gesehen?
00:13:13: Jetzt haben wir's endlich!
00:13:15: Also da sehen wir den KPE bei Zähren-Treißig und der ÖVB mit Zähnen-Zwernzig und schaut das nach einem klaren Start zielstich aus.
00:13:21: Es kommt aber eine Besonderheit in Graz dazu.
00:13:23: Bei der letzten Gemeinderatswahl waren dreiundfünfzehn Prozent bei der Wahl, bei dieser Umfrage haben wir uns einundsechzig Prozent gekriegt und sie gehen ganz sicher.
00:13:30: Und wenn man sich diese Ganzsicheren ansieht dann rutschen plötzlich KPO und ÖVP zusammen weil die ÖVPs sehr gut mobilisiert sind.
00:13:38: Dann rutschten plötzlich die KPO auf neunundzwanzig runter und die ÖvP auf sechsundzwannzig, siebenundzwanzig hinab.
00:13:44: ob das dann tatsächlich am Wahltag so sein wird?
00:13:46: Das wissen wir nicht!
00:13:48: Aber es ist Also das Hauptmomentum liegt eigentlich bei jener Partei, die einfach ihre Wählerinnen und Wähler zur Wahl hinbekommt.
00:13:57: Und sie wird dann wahrscheinlich auch die Nase fahren, wobei bei der KPO es halt eigentlich normalerweise nichts mehr passieren.
00:14:04: Aber ist das eine Kombination an die wir uns vielleicht gewöhnen müssen oder gewöhne werden müssen?
00:14:08: Die linke Stadt und dann das rechte Bundesland also die KPO, die die Wahl in Graz gewinnt, zweitgrößte Stadt.
00:14:16: Aus dem ersten Blick ist das so, Herr Knapp.
00:14:18: Und wir wissen natürlich gibt es Unterschiede zwischen den urbanen und dem ruralen Gebiet.
00:14:22: Das ist auch so.
00:14:23: aber,
00:14:24: bin ein Steirer und ich kenne die Arbeit der KPÖ da schon sehr lange.
00:14:29: Es ist einfach so dass die Methoden auch der politischen Kommunikation und auch der Positionierung so unähnlich gar nicht sind.
00:14:36: jetzt mögen die unterschiedlichen natürlich inhaltlich da sein Aber zum Beispiel bei der Inszenierung des diskursiven Populismus, wie ich immer sage.
00:14:45: Verzeihung die Zuspätzung in Richtung Wissenschaft nämlich wir da unten gegen die da oben.
00:14:50: sehr ähnlich funktioniert bei der KPO und bei der FPÖ.
00:14:53: Ich gebe Ihnen ein Beispiel.
00:14:54: Herr Heider hatte mal den Sozialfonds, war etwas intransparent wusste man nicht wo das dann wirklich hingegangen ist.
00:14:59: das Geld zumindest hat man auch außen das nicht gesagt.
00:15:01: aber dort durften alle Mandatare alle Spitzenrepräsidenten der Partei alles über was sie damals noch sechzigtausend Schilling verdient haben in diesen Sozialkopf abliefern für Bedürftige.
00:15:11: Die KPO macht genau dasselbe in hellrosa oder dunkelrot suchen sie sich aus.
00:15:16: Also da sieht man schon, die Methoden sind sehr ähnlich und insofern zeigt Graz, zeigt die KPO, zeigt VK in Graz das Frustpotenzial, der sehr hoch ist im ganzen Österreich aber auch natürlich in der Stermark, sich ein linkes Ventil suchen kann wenn denn die geeigneten Persönlichkeiten, die geeigene Botschaft und die geeinete Umsetzung dahinter ist.
00:15:38: also Stimmt schon das mit dem Gegensatz Stadtland,
00:15:42: aber
00:15:43: wenn man genauer hinschaut von den Methoden her ist es so unterschiedlich nicht.
00:15:46: Ich weiß jetzt nicht ob es Zahlen dazu gibt oder wir sind ja dann da sehen um das... Das ist eine große Rolle.
00:16:00: Wir haben Zahlen mit, die für Bürgermeisterfrage.
00:16:04: Man sieht, es ist wirklich nicht
00:16:13: ausgemacht in der Sättung.
00:16:16: Nur ein Beispiel!
00:16:17: Wir haben Doris Campos.
00:16:18: Das sind die Spitzenkandidaten der Sozialdemokraten.
00:16:23: Neun von zehn KPO-Wählerinnen würden Elke K. wählen.
00:16:27: Acht von zehn ÖVP-Wehlern den Herrn Hohensinnern.
00:16:30: Drei von zehn SPÖ-Währlern die Doris Campus.
00:16:35: Vier von zehn SPD-Wöhrlern würden ... Und natürlich kann es dann sein, dass am Waldtag oder vielleicht auch schon davor sich manche sozialdemokratische Wähler denkt.
00:16:48: dann gebe ich halt einmal da K. Die Stimme und das gleiche Thema haben die Grünen natürlich auch.
00:16:52: Und die Persönlichkeit zählt, weil es interessant ist... Sie haben was der Kollege Hofer vorher angedeutet hat.
00:16:57: Sie haben das auf der Gegenseite mit Mario Kunasek genauso.
00:17:00: Mario Kunassek hat sensationelle Wert in Land.
00:17:02: Und das Spannende ist ja dass die Steiermark eigentlich ein bisschen ein Labor ist aktuell.
00:17:08: Weil sie haben im Land einen freitlichen Landeshauptmann.
00:17:11: In der Stadt Graz haben sie eine Bürgermeisterin, die von den Kommunisten kommt die traditionelle Mitte einfach zerbröselt.
00:17:20: Und von den politischen Rändern, und das ist ja mal so weil Teile der freiheitlichen Wählerschaft stehen weiter rechts und bei der KPO weit links, plötzlich die Machtzentren besetzen.
00:17:31: Bin neugierig ob sich das auch in anderen Bundesländern so fortsetzt?
00:17:35: Schau mal wie ihr die Wahl am Sonntag ausgehen wird!
00:17:37: Die letzte Sendung vor der Sommerpause, wenn Sie dieses Jahr entschieden haben dass sie den Sommerurlaub in Österreich verbringen dann haben sie eine relativ große Chance, dass sie einen unserer Spitzenpolitiker persönlich treffen können SPÖ,
00:17:53: ÖVP und Neoskin heuer getrennt auf Sommerturm.
00:17:56: Die Regierung will keinen Urlaub machen sondern sich bürgernah zeigen!
00:18:01: Alle drei Parteien haben dabei dasselbe Ziel – sie suchen direkte Gespräche für Ideen und Kritik.
00:18:08: SPÖ-Chef Andreas Barbley etwa schlägt Eis und wird den Sommer über unter dem Motto Ordnen statt spalten durch die Bundesländer Turen.
00:18:16: Dort zu sein wo Menschen ihre Fragen stellen?
00:18:18: Auch dort, wo es unbequem ist.
00:18:20: Dort, wo Kritik kommt und jemand sagt, an die ich verstehe nicht, warum das so lange dauert oder warum setzt sie das jetzt nicht um?
00:18:30: ÖVP-Kanzler Christian Stocker tourt mit bekannten Moderatorinnen durchs Land – Das Motto hier Österreich im Gespräch!
00:18:38: Um zu erfahren was Sie beschäftigt oder vielleicht was Sie mir ohnehin schon immer sagen wollten ganz direkt und persönlich.
00:18:45: Ich bin da, ich höre zu und ich antworte
00:18:51: Und für die Neos fährt diesen Sommer Club-Opman Janik Shetty durch Österreich.
00:18:55: Enheitlich unterscheidet sich den neues Österreich Tour nicht wirklich von dem beiden Koalitionskollegen.
00:19:01: Wir wollen eure Fragen hören und sie beantworten,
00:19:03: egal wie kritisch
00:19:04: Sie sind.
00:19:05: genau dafür ist dieses Format geschaffen
00:19:07: und
00:19:07: im Anschluss
00:19:08: gehen
00:19:08: Würstel und Bier auf
00:19:09: uns.
00:19:11: Und so wie im Sommer das Thermometer steigt, hoffen die drei Parteien, dass mit ihrer Tour auch ihre Umfragewerte wiedersteigen.
00:19:19: Denn im
00:19:20: Moment schmelzen sie wie ein Eis in der Sommersongen!
00:19:27: Die Politiker gehen also raus.
00:19:28: zu den Leuten – da sagt man immer so und hat ja so viel Gefühl.
00:19:31: keiner traut sich mehr ins Ausland auf Urlaub zu fahren.
00:19:33: Im Sommer alle gehen noch mehr wandern.
00:19:36: ist das nicht durchschaubare Folklore?
00:19:38: Ja, natürlich ist es das.
00:19:40: Es wird wohl nichts Schaden in dem Sinn aber man braucht auch nicht zu glauben dass man jetzt dadurch einen Turnaround schafft bei den Umfragen.
00:19:48: Das wäre absurd!
00:19:50: Die Regierung hat auch keine wirkliche Botschaft.
00:19:52: Vielleicht haben sie die Parteien jeweils für sich, aber eine Gemeinsamherzählung hat man nicht, die man daraus tragen kann.
00:19:59: Natürlich versucht man händeringend diese Distanz, die logisch ist für Bundespolitikerinnen und Bundespolitikern ein bisschen zu überwinden indem man halt diese Nähe sucht oder zumindest suggeriert.
00:20:10: All das kann ich ja nachvollziehen, aber das jetzt aufzubauschen in Richtung dass es jetzt der große Gamechanger ... Das ist es nicht!
00:20:18: Aber natürlich macht auch die Opposition.
00:20:20: Auch einem Herbert Kickel ist es wichtig, dass er seine, obwohl die FPÖ sehr stark ist in online gefilten dort deutlich die Nummer eins ist oder auch dort deutlich der Nummer eins da seine offline Veranstaltungen zu haben.
00:20:33: also das gehört schon dazu.
00:20:34: und ja das ist auch professionell und man muss auch dazusagen so manche Sommertour wurde verlacht auch in der Vergangenheit.
00:20:40: ich erinnere an Alfred Gusenbauer's weiße Legends.
00:20:44: kein Vergleich zum Kollegen Heike im übrigen
00:20:47: aber
00:20:47: Da haben wir uns damals alle wahnsinnig drüber lustig gemacht und zwar zu unrecht, weil das den Leuten vollkommen wurscht.
00:20:55: Und jetzt hat er nicht wegen der Sommertour gewonnen – das wäre auch Unsinn!
00:20:59: Aber es hat doch nicht geschadert.
00:21:00: Das war jetzt auch nicht das lächerliche, wo die Leute gesagt haben, dass so einen kann man nicht wählen.
00:21:04: Aber draußen bei den Leuten ist schon okay, also insofern ist okay wenn man eine österreichische Urlaub macht.
00:21:08: Ich halte es für ziemlich populistisch, jetzt allen vorschreiben zu müssen und dass alle auch noch glauben, dass das dann beschraft wird.
00:21:15: Dass man nirgends wohin mehr im Ausland auf Urlaub fahren kann – aber Gott sei so Österreich!
00:21:19: Wir sind eine
00:21:19: Boulevarddemokratie.".
00:21:20: Also jetzt können wir schauen, ob die weiße kurze Legende von Alfred Gussenbauer bei Ihnen zu langen
00:21:25: Hose gehört.
00:21:26: Ich möchte nichts sagen aber ich bin ein wenig sportiver!
00:21:29: Ich wollte ja das ist genau so sein... Wir haben ja gesagt kein
00:21:31: Verkehr!
00:21:31: ...wird sie
00:21:32: bei Ihnen die ganze Hose.
00:21:33: Aber ist das wirklich so?
00:21:35: Dieser Truckshaus?
00:21:35: oder gilt es wirklich wie man früher mal gesagt hat, dass jeder persönliche Händedrucker, also wenn man einen Politiker, der politische Mann persönlich getroffen hat, das ganz viel wert?
00:21:43: Wenn Sie der Typ dafür sind Es gibt Die Politiker, die mit den Menschen in Kontakt sind.
00:21:49: Und dann hat man das Bill Clinton nachgesagt und das Herr Kajter nachgesagt.
00:21:52: Er will Neuling nicht aussehen?
00:21:53: Ja, in dem Moment, wo der Politiker vor der Person stehen, haben die Menschen das Gefühl, der redet nur mit mir und ist für mich da.
00:22:04: Wenn man das kann, soll man das machen.
00:22:08: Natürlich wird es an den Umfragewerten jetzt grundsätzlich nicht viel ändern.
00:22:12: Aber wir in Österreich, das was der Kollege Hof auch angesprochen hat nicht nur mit dem Urlaub.
00:22:17: Wir haben jetzt auch diese leidigen Debatten ob der Bundeskanzler oder der Sportminister zur Weltmeisterschaft in die USA fährt.
00:22:24: Jetzt kann man sagen okay war das Staff ein bisschen zu groß aber dass ist wirklich klein.
00:22:29: kremerische Erbsenpolitik weil wenn der Sport Minister und der Bundeskanstler nicht mehr hinüberfliegen können um die Mannschaft dazu begleiten.
00:22:38: das wird weltweit so gemacht.
00:22:39: dann wird es einfach lächelig.
00:22:42: wirklich einen sehr verengten Blick auf die Dinge.
00:22:45: Ich verstehe es auf der einen Seite, weil die Menschen so fett ab sind was die politischen nicht erfolge betrifft aber das macht keinen Sinn und das macht das Kraut auch bei den Kosten einfach nicht fett.
00:22:58: Aber glauben Sie auch dass man als Politiker oder Politiker durchaus mal wagen könnte sagen ich bin jetzt auf Urlaub?
00:23:03: Und drei Wochen ohne Instagram sind
00:23:04: ausgestattet.
00:23:05: Ja, selbstverständlich geht das wobei man dazu sagen muss als Regierungspolitiker bist du nie ganz erfüllt.
00:23:09: Du musst einfach abkommentiert was sein und du musst einfach verfügbar sein.
00:23:13: Insbesondere die Ganzführende Bundeskanzler Innenministerium, Außenministerium.
00:23:17: Das gehört halt zum Job.
00:23:18: dann der wird den Job nicht machen.
00:23:19: Da muss man sagen aber grundsätzlich haben die Menschen natürlich ein Recht auf eine Urlaub.
00:23:23: Wir kommen jetzt zu den Top- und Flops.
00:23:25: Wer ist in dieser Woche besonders positiv aufgefallen?
00:23:27: Und wer hätte es durch das Besse machen können, wenn Thomas Hofmann Peter Heik die beiden Herren getrennt voneinander befragt?
00:23:32: Und hier sind die Ergebnisse.
00:23:33: Schau mal!
00:23:38: Ja, ich
00:23:40: versuch's kurz zu machen.
00:23:41: zweimal Außenpolitik.
00:23:42: Ich hab lange gesucht muss man sagen weil der Herr Merz hatte auch vieles falsch gemacht aber allein dass er sich zutraut im Deutschland eine Debatte über Depensionsreformen zu machen zugegebenermaßen mit dem Rücken an der Wand.
00:23:53: politisch gesehen ist immer etwas, was man anerkennen sollte.
00:23:57: und bevor es jetzt Aufregung gibt.
00:23:58: Ich bin durchaus der Meinung dass echte Hackler weiterhin zu den aktuellen Konditionen in Pension gehen sollten.
00:24:04: aber für alle anderen könnte man sich schon ein bisschen was überlegen auch in Österreich.
00:24:07: bei uns dauert sich das keiner.
00:24:08: insofern top der Woche für mich März Flop der Woche, Kirsten Dahmer.
00:24:11: Ich meine es nicht einmal persönlich aber die Halbwärtszeit der österreichischen, sage ich, der britischen Premierminister nähert sich ja weiß ich nicht war's an aber wird jedenfalls immer kürzer.
00:24:24: das ist natürlich unglaublich.
00:24:26: wie unregierbar muss man sagen dass United Kingdom geworden ist.
00:24:29: also insofern steht er stellvertretend durchaus auch für seine Vorgängerinnen und Vorgängern.
00:24:33: Also
00:24:33: Downing Street Nummer zehn ist keine Langzeitadresse mehr.
00:24:35: da ist die Katze des langlebigste tatsächlich inventar.
00:24:41: Ich habe auch lang gesucht und hab mir gedacht, Flopterwoche ist da wahr bei der WM.
00:24:45: Der hat wirklich ein paar wirkliche Bauchfläche in den letzten Tagen hingelegt.
00:24:50: Das muss man wirklich sagen!
00:24:51: Und top der Woche, man möchte es kaum glauben.
00:24:53: die Prognosen für die österreichische Wirtschaft, die sich angeblich jetzt so robuster darstellen, haben wir gedacht.
00:24:58: letzte Sendung vom Sommer gehen wir mit einer guten Stimmung in den Sommer und dementsprechend top der Woche.
00:25:03: Meine Herren herzlichen Dank.
00:25:04: Herzlichen Dank Und das war die letzte Sendung vor der Sommerpause.
00:25:08: Wir wünschen Ihnen einen angenehmen Sommer, wenn Sie voll auf fahren kommen sie gesund wieder und wir freuen uns dann, wenn wir uns wieder sehen am elften September.
00:25:14: Schönen Sommer!
00:25:15: Auf Wiedersehen.