Aktuell – Die Woche

Aktuell – Die Woche

Transkript

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00:00:02: Bremsprobleme.

00:00:03: Während die Regierung eine neue Strompreisbremse auf den Weg bringt, sorgt die Verlängerung der Spritpreisbremse für Ärger.

00:00:11: Revolte gegen Rotstift

00:00:13: –

00:00:13: in ganz Österreich wird gegen

00:00:15: die rigorosen Unisparpläne

00:00:16: der Regierung demonstriert!

00:00:20: Ringen um Rundfunk.

00:00:22: Die Bewerber für den Job als ORF-Chef

00:00:24: stehen fest

00:00:25: und die Amtsinhaberin wird jedenfalls nicht mehr kandidieren.

00:00:37: Unser politischer Wochenrückblick feiner Sie wieder mit dabei sind und mit dabei natürlich auch unser Politik-Experte.

00:00:42: Thomas Hofer, guten Abend!

00:00:43: Guten Abend!

00:00:44: Und unser Meinungsforscher Peter Heig auch Ihnen einen schönen Abend!

00:00:48: Letzte Sendung im Mai.

00:00:49: Viele sind schon in Stimmung Richtung Sommerpause, aber in der Regierung geht es natürlich weiter.

00:00:54: Es wird viel verhandelt und es gibt einen kleinen Erfolg für die Regierung, den wir auch jetzt im Detail besprechen werden.

00:01:00: Es gibt nämlich eine Strompreisbremse, da gibt's zwar ein paar Angeln, die greifen unter gewissen Bedingungen, aber immerhin bei diesem Thema, bei dieser Bremse gibt's ja seine

00:01:08: Einigung.".

00:01:10: Die Regierungsspitze steigt diese Woche wieder einmal auf die Bremse.

00:01:14: Doch nicht jeder Bremsvorgang läuft wie geschmiert, bei der Spritpreisbremse muss die Regierung erneut verlängern denn ohne Beschluss läuft die Maßnahme Ende Mai aus und tanken könnte wieder um einige Cent pro Liter teurer werden.

00:01:28: Mit der Bremse werden die Gewinnmarschen der Mineralölkonzerne begrenzt und die Mineral-Ölsteuer gesenkt.

00:01:34: Für die SPÖ ist klar, die Maßnahme soll

00:01:37: bleiben.".

00:01:47: Die

00:01:57: ÖVP scheint noch unentschlossen zu sein und die NEOS wollen die Spritpreisbremse überhaupt aufgeben.

00:02:13: Deutlich einheitlicher tritt die Regierung dagegen beim Strompreis auf die Bremse.

00:02:18: Künftig soll er für den Grundverbrauch bei zehn Cent gedeckelt werden, und zwar dann wenn der Marktpreis über sixteen Komma fünf Cent pro Kilowattstunde steigt.

00:02:27: Mit dem Energiepreiskrisenmechanismus schützen wir unsere Haushalte und die kleinen und mittleren Betriebe.

00:02:34: Experten kritisieren das als Gießkannenmethode.

00:02:38: Es

00:02:38: bekommt jeder,

00:02:39: also auch der, der es nicht unbedingt braucht und der diese

00:02:42: Strompreiserhöhung leicht verkraftet

00:02:45: könnte.

00:02:45: aber das

00:02:46: scheint in

00:02:46: Österreich eine gewisse Krankheit

00:02:48: zu sein von der wir uns nicht

00:02:49: kurieren können.

00:02:50: Ab Sommer soll diese Bremse tatsächlich greifen.

00:02:57: Wir werfen ja gerne einen Blick hinter die Kulissen der Verhandlungen, jetzt bei dieser Strompreisbremse und die auch lange verhandelt wurde.

00:03:02: Ist das wirklich ein Erfolgs-, kann man da jetzt sagen?

00:03:05: Die Regierung bringt etwas weiter, weil wenn wir in die AGB-Sien einschaut, kein Gedruckte ... Da müssen schon viele Sachen passieren damit sie tatsächlich

00:03:12: bleiben.

00:03:13: Das ist der Punkt der Knappe!

00:03:14: Pro Futuro kann die Regierung natürlich sein so ähnlich wie bei der Mitbrebsbremsen nicht dass man sagt na wenn der Fall wieder eintritt W- dann haben wir eh die Bremse quasi eingebaut.

00:03:25: Also das wirkt möglicherweise in der Zukunft oder eben nicht, können wir darauf hoffen dass es gar nicht so weit kommt aber natürlich jetzt.

00:03:33: aktuell gibt's jetzt nicht den AHA-Effekt in der Bevölkerung wobei die Strompreise laut dieser Woche veröffentlichter Daten ja aktuell nicht das Problem sind sondern eher die Spritpreise, die Ölkosten etc.

00:03:47: Warum hat auf der anderen Seite so lange gedauert?

00:03:52: in Richtung der anderen Bremsen, quasi in der Hinsicht.

00:03:57: Das ist relativ klar, man hat das auch gesehen sowohl von den NEOS wie auch vom SPÖ-Seite dass natürlich da schon ideologische Gegensätze aufeinander breiten, dass man da eben auf der einen Seite sagt naja man kann bei den Spritbremsen nicht zu stark eingreifen, das ist das Argument der NEOS wenn wir dem Markt ruiniert die kleinen Tankstellen übergepölig unter Druck bringt, außer dem Eingreifen in den Markt immer schwierig zu argumentieren für die NEOS.

00:04:22: Und die SPÖ will natürlich die aktuellen Preise runterkriegen oder jedenfalls unten halten aus ihrer Sicht.

00:04:28: Hat wenig Probleme mit der Markte einzugreifen?

00:04:29: Genau und weil sie es gesagt haben vorher hinter die Kulissen der Blick das was schon auch ein massiver Punkt war in dieser Woche ist dass die NEOs im Hintergrund dass zustandekommendes Doppelbudget ist, die Budgetbegleitgesetze auch die Spritpreisbremse

00:04:42: verknüpft

00:04:43: haben.

00:04:43: Also die Zustimmung dazu mit einem ihrer großen Anliegen nämlich der Bundesstaatsanwaltschaft.

00:04:48: Da werden sich jetzt manche Zuseherinnen und Zusäer denken, wo soll das?

00:04:52: Ein übliches Tauschgeschäft in der Politik, dass man halt das eine mit dem anderen jungtimiert.

00:04:57: Und den News merken schon, dass ihnen die Koalition auch ein bisschen virtutiert schon langsam am Wellermarkt und die wollen natürlich da auch inhaltlich Kante

00:05:04: zeigen.".

00:05:06: Verfängt sich das irgendwie bei den Wählerinnen und Wählern?

00:05:08: Wir haben gerade gehört, die großen ideologischen Grabenkämpfe.

00:05:11: Da geht es jetzt um ein Patient.

00:05:12: wenn dann über wie das überhaupt wirkt plus dass die Bundesstaatsanwaltschaft dann doch kommt, wenn man dem zustimmt.

00:05:18: ich meine das politische Geschäft ist so.

00:05:19: das wissen wir ja

00:05:21: Ja aber das der Kollege Hofervogelmerecht das bekommt man ja meistens für viele nicht mit.

00:05:27: Wenn Neos so etwas durchsetzen würde wie die Bundes-Staatsanwaltschaft Dann wäre das natürlich schon ein großer Erfolg.

00:05:33: könnte das auf längere Sicht möglicherweise was bringen.

00:05:37: Ich finde es eigentlich auch... Es ist natürlich Koalitionsintern, nennen wir sie mal so nicht schön aber es ist das politische Geschäft, so funktioniert es einfach kann auch gut funktionieren können sagen ja da wie man begonnen hat jeder hat seine Leuchtöme wir lassen jeden ein bisschen strahlen.

00:05:55: die Spritpreisbremse wird wahrscheinlich sich nicht in großer Zustimmung zeitigen weil aktuell die Stimmung so verfestigt schlecht ist, dass der Bundesregierung aktuell wenig gelingen kann.

00:06:10: Die Bundesregierung kann darauf hoffen, dass sie jetzt massenmaß setzte vielleicht in ein zwei Jahren einen Erfolgzeitigen.

00:06:18: wenn es eben eine wirtschaftliche Aufheilung gibt man hat ja geglaubt das es diese geben wird dann kann da iran krieg genau und dann war es alles dahinter sieht man aber wie angeschlagen unser Wirtschafts- und Finanzsystem ist, weil eigentlich sollte das dann grundsätzlich kein Problem sein.

00:06:35: Jetzt haben sie aber eine sehr hohe Staatsverschuldung.

00:06:38: Man muss schauen dass man im Budget runterkommt damit die Tiltigung uns nicht auffrisst und da gibt es halt wahnsinnig wenig Spielraum und deshalb muss der Bundesregierung aktuell so agieren wie sie agiert.

00:06:48: Das kommt natürlich beim Wähler meistens nicht gut an.

00:06:50: Aber der Vorwurf ist doch dort, wo wirklich viel zu holen wäre Stichwort Pensionen und so weiter?

00:06:55: Also da wird auf kleinstem Raum irgendwas gemacht Und dann hat man das Gefühl bei dem Thema dass vielleicht emotional kurzfristig Spritpreise ganz groß ist aber dass jetzt Volkswirtschaft dich nicht so spielentscheidend ist.

00:07:06: Da streitet man dann nächtelang um zwei Cent

00:07:08: Ja!

00:07:09: Und das ist das Problem in der Wahrnehmung Nämlich einerseits bei den Regierungsverhandlern Den ich ja gar nicht vorwerfen möchte Denn die strudeln sich tatsächlich ab Nächte lang, wie Sie richtig sagen sind dann froh und stolz auf das, was sie geleistet haben.

00:07:21: Die zwei sind an Dämpfungsmaßnahmen oder was auch immer in der Bevölkerung trotzdem nicht den Applaus und das große Klatschen, weil sie sagen, da spürt man es eigentlich überhaupt.

00:07:32: Weil die Deierung ist seit mittlerweile Jahren eigentlich konstant hoch und das ist alles nicht genug.

00:07:39: Und außerdem gibt's nicht die großen Reformen, die dann aber jeweils für sich genommen bei dem betroffenen Zielgruppen erst recht wieder böses Blut auslösen.

00:07:46: Genau so ist eben die Regierung, sind die drei Parteien aktuell gefangene eigentlich dessen was sie tun?

00:07:53: Man traut sich die grossen Wüfe nicht zu.

00:07:55: Ich fürchte den Wahrheit von den Wählerinnen und Wählern, weil der Wutbürger ... durchaus geboren wurde vom Angstpolitiker, wenn man sagt um Gottes Willen dann gibt es den Führer.

00:08:05: in den sozialen Netzwerken sowieso.

00:08:06: Das ist egal was sie machen kriegen Sie immer ihren sogenannten entschuldigen.

00:08:09: Sie meinen französisch übersetzt von dem englischen heraus den Schiedsturm sowieso geerbt und so verharrt man halt dann irgendwie in einer Abwehrhaltung dass man sagt na besser keine Reformen sonst wäre man dafür abgestraft.

00:08:23: das Problem ist und das ist dann eben die negative Auswirkungen des Zirkelschlusses tut, dann kommt man jedenfalls nicht gut drüber und das diskutieren wir eigentlich jede Woche.

00:08:33: Beim Spanen ist wohl die Strategie der Regierung, dass du sagst, wir tun allen ein bisschen weh.

00:08:40: diese Woche hat es dann die Unis getroffen, wenig überraschend sind die Studenten auf die Straße gegangen um gegen die möglichen Einsparungen zu protestieren.

00:08:51: Diese

00:08:51: Regierung trägt die UNIS zugrabe.

00:08:54: Das

00:08:54: fürchten die Tausenden Demonstranten, die diese Woche in den Landeshauptstätten auf die Straße gehen.

00:09:00: Sie wollen die Dreierkoalition dazu bringen bei den heimischen Hochschulen auf den Rotstift zu verzichten.

00:09:06: Weil ich finde dass Universitäten

00:09:08: genug gefahren werden müssen von der Regierung

00:09:11: weil es einfach

00:09:11: so der Grundbaustein von der Zukunft

00:09:13: von uns ist, weil ich unsere Wissenschaft schützen

00:09:16: möchte.

00:09:17: Der Rektor der Uni Wien warnt bereits vor dem Worst Case-Szenario, sollte das Unibudget nicht an die Inflation angepasst werden.

00:09:25: Zweieinhalb Milliarden Euro müssten dann nämlich eingespart werden.

00:09:29: Das ist nicht wenig.

00:09:31: also es wird vor allem großen Personalabbau geben müssen vor allen Dingen bei den Nachwuchswissenschaften und Wissenschaften auch wo man sparen kann.

00:09:37: Es wird eine Beeinträchtung der Studienqualität geben.

00:09:41: Die Grünen fordern die Regierung dazu auf lieber woanders zu sparen.

00:09:45: Superreiche tragen immer nichts bei

00:09:48: zur Budgetkonsolidierung.

00:09:50: Aber bei der Zukunft

00:09:51: der jungen Menschen kürzen, sorry

00:09:52: das ist wirklich der Holzweg und

00:09:54: komplett die verkehrte

00:09:55: Prioritätensetzung.".

00:09:57: SPÖ-Wissenschaftsministerin Eva Holzleitner ist um Schadensbegrenzung bemüht.

00:10:02: Natürlich stehe ich als Wissenschaftsministerin an der

00:10:05: Seite

00:10:05: der Studierenden, der wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universitäten.

00:10:10: Da Fachhochschulen, Hochschulen für angewandte Wissenschaften und den ganzen Bereich für den ich zuständig bin und werde

00:10:15: alles tun

00:10:16: und natürlich

00:10:16: dafür

00:10:17: kämpfen

00:10:17: dass wir in der Regierung

00:10:18: auch für

00:10:19: Herbst für die kommende Leistungsvereinbarung

00:10:21: ein stabiles

00:10:22: und gutes Ergebnis für die Universitäten auf den Weg bringen.

00:10:26: Den Unis ist das zu spät.

00:10:28: Sie wollen schon jetzt Planungssicherheit – die nächsten Proteste sind damit vorprogrammiert!

00:10:37: Muss man sagen, ist den Universitätskommunikativ wirklich was gelungen?

00:10:40: Was der Regierung nicht so gut gelungen ist.

00:10:42: Weil am Anfang hat man doch das Gefühl, aber da wird sein Gespart.

00:10:45: und die von Maria Holzleitner ist schon ordentlich zurückgeruht in dem Interview.

00:10:49: Das war ein katastrophales Interview, gab es ein paar von dieser Seite in dieser Woche, das von ihr in der ZIP-Zwei gehört dazu definitiv.

00:10:57: Es ist natürlich eine leichtere Position anzugreifen, sich in die Opferrolle zu begeben wie es auch die Chefin der UNICO gemacht hat.

00:11:06: Den Ball eben sozusagen aufs Feld der Politik zu tragen obwohl sie in den letzten Jahren deutlich Erhöhungen gegeben hat als das zu verteidigen.

00:11:14: Das ist schon klar.

00:11:15: aber natürlich da sind Regierung einige Fehler gleich hintereinander passiert.

00:11:19: Die Frau Bundesministerin hat ja dann bei Armin Wolf argumentiert nah jetzt kann man's ja sozusagen halten.

00:11:25: das Niveau zumindest für das nächste Jahr.

00:11:27: und die logische aufgelegte Frage war, das heißt es gibt keine Erhöhung so wie bei den Bensonisten.

00:11:31: Batsch ist mir schon wieder in der Falle also da ist sie einfach in Permanenz nicht rausgekommen.

00:11:36: Das war natürlich eine Niederlage und klar ist in der Zuspitzung egal wo Sie sparen Immer die Auflage geht, dass man sagt so.

00:11:43: Und warum da?

00:11:44: Warum nicht woanders?

00:11:45: und wo bleiben eigentlich die großen strukturellen Reformen?

00:11:48: Wo bleiben die Einsparungen im politischen System selber?

00:11:51: aus dem kommt die Politik nicht raus wenn sie nicht selber vorangeht.

00:11:54: so immer als Entschuldigung wenn ich das schon wieder wiederhole schon länger eigentlich seit vergangenen Jahr immer wieder analysiert haben Wenn man nicht selber bei sich spart und sagt strukturell machen wir folgende Einschnitte dann kriegen Sie eben von anderen Bereichen auch nicht die Bereitschaft dass die jeweils bei sich was einsparen.

00:12:10: Aber die Bereitschaft zum kleinen politischen Fall haben wir auch diese Woche wieder gesehen, weil es wurde auf einmal veröffentlicht was Direktoren verdienen.

00:12:16: Ja ich weiß

00:12:16: natürlich nicht wer's gespielt hat aber mutmaßlich könnte das aus dem nahe Bereich des Wissenschaftsministeriums kommen dass nämlich da die Liste publiziert war wurde welche Rektorinnen und Rektoren vor allem da was verdienen nicht?

00:12:28: Da sind wir zurück in der schönen österreich-neitgesellschaft.

00:12:31: Das zieht sich vom ORF bis zu den UNIS durch.

00:12:35: das ist immer die finale Aussage an der finale Angriff furchtbar.

00:12:38: was jemand verdient ist auch eine Negativspirale in der wir sehen, dass das leider immer wieder noch zieht.

00:12:45: Es scheint ja so die Strategie der Regierung zu sein beim Einsparen, dass man jeden ein bisschen weh tut.

00:12:50: Ich finde ich auch sehr österreichisches.

00:12:52: Kann das aufgehen?

00:12:54: Ja wenn es gescheit machen wird könnte es natürlich aufgehen!

00:12:57: Das ist ja auch was Markus Mattenbaugh schon vor geraumer Zeit gesagt hat er möchte alle davon betroffen sind, also nicht mal das will sondern weil man muss.

00:13:05: aber er möchte das gleichmäßig verteilen.

00:13:07: Alle sollen da sowas beitragen.

00:13:09: soll auf alte Schultern gelastet werden die größeren breiteren Schultern haben sollen mehr nehmen.

00:13:13: Das heißt dass kann ich machen.

00:13:15: das Problem in diesem Fall war auch es ja eigentlich klar war, dass die Universitäten sparen müssen und auch an die Reihe kommen werden.

00:13:24: Die noch dazu in den letzten Jahren gut dotiert waren – das ist ja nicht so, daß die Universität schon vorher zu Tode gespart wurde, sondern es war ein ordentliches Budget, dass der Universität so verfügen steht.

00:13:35: Wir kommen von der Universitäter.

00:13:36: natürlich unterstützen wir das auch aber grundsätzlich muss man Matta-Bauer recht geben wenn man sagt Alle Bereiche, die das Leben sind dabei werden die Universitäten halt auch ihren Beitrag leisten müssen.

00:13:46: Mich erinnert das übrigens an eine Reportage.

00:13:50: Ich glaube es war bei den letzten Studentenstrecks wie die Einführung der Studiengebühren und der Elisabeth Gerrard.

00:13:58: Ich weiß

00:13:59: nicht mehr in welchem Medium das war aber der Journalist kam zu einem Würstelstandler Und die Studenten sind demonstrierend vorbeigezogen und der Würstel stand natürlich nur rausgegangen Und das ist nämlich der Blick dann auch auf die Bevölkerung auf die Universitäten.

00:14:15: Wir sagen, das sind wichtig, diese Standing haben sie ohne schon aber Sie werden natürlich als eine ganz eigene Bubble gesehen und dementsprechend hat man das Backing aus der Bevölkerung wahrscheinlich in diesem Bereich nicht ganz so stark wie möglicherweise Die Pensionistinnen und Pensionisten.

00:14:32: Man weiß aber auch, wie hoch die Investition zurückkommt, die man in Bildung investiert.

00:14:38: Das ist ja keine Frage!

00:14:40: Das ist logisch... Aber wenn Sie einen Staat haben, dann wird jeder Bereich seinen Teil dazu beitragen müssen, was soll man machen?

00:14:48: Und deswegen kommen wir zurück

00:14:50: zur Ereingangsfrage.

00:14:51: Zurück zu Ihrer Ereingsfrage Herr Knapp, weil Sie am Anfang gesagt haben da ist der Universus gelungen.

00:14:55: Ja, weil man gesagt hat Opferrolle

00:14:57: etc.,

00:14:57: das schon oder weil man auf die Regierung hingekaut hat nur ... Diese kommunikative Herausforderung, genau das auch zu beweisen in Richtung der Bevölkerung.

00:15:05: Dass es mich sinnvoll ist Ausgaben für Forschung und Entwicklung, Ausgabe für den Wissenschaftsstandort Österreich Daran ist man jetzt viele Jahre und eigentlich Erzente gescheitert.

00:15:15: Das kann man natürlich und muss mal besser machen, dass man nicht wahrgenommen wird als jemanden der im Elfenbein tut im Sitz sondern Dinge wissenschaftlicher Kenntnisse auch so formuliert, nicht nur das Verstanden werden, sondern auch nachvollziehbar wird warum das was für das tägliche Leben bei eben und jeder in Österreich etwas bringt.

00:15:32: Wir haben mit dem Beitrag eine sehr aufgerichte Leonore Gewessler gesehen die sofort in die Verteidigungsrolle der Studentinnen und Studenten gegangen ist.

00:15:40: Wenig überraschend?

00:15:42: Zwei Ebenen, erstens wenig überraschen.

00:15:44: das ist so ähnlich wie bei den Vermögens- und Erbschaftssteuern.

00:15:47: Das ist Nachvollziehbar.

00:15:48: was wollen die Grünen machen?

00:15:49: sie wollen und es funktioniert ja bis zum Gewissen gerade auch etwas von dem was Sie in Richtung SP verloren haben bei jüngeren Wahlgängen zurückzuholen in der Oppositionsrolle.

00:15:58: deswegen besetzt man auch andere Themen als den reinen Klimaframe des Klimathema.

00:16:04: nachvollziehbaren.

00:16:05: Die Art und Weise, wie man es macht ... Wenn ich sagen magtschreierisch, aber doch nahe dranmacht.

00:16:14: Wie soll ich sagen?

00:16:16: Auch noch Dialektunterlegungen

00:16:18: etc.?

00:16:19: Da weiß ich nicht, ob das so authentisch rüberkommt.

00:16:23: Aber für diese Antwort kriegen Sie auf jeden Fall den Kissinger-Diplomatipreise.

00:16:27: Vielen Dank!

00:16:27: Wir haben noch ein Thema, das wir in dieser Sendung besprechen.

00:16:30: bis gestern.

00:16:33: Jetzt steht es fest, wer sind die Bewerber?

00:16:36: Für den Generalintendanten Job des ORF, der aufgrund dafür Roland Weißmann jetzt ein bisschen früher ausgeschrieben werden musste als eigentlich ursprünglich geplant.

00:16:47: Diese Manager gähnten als Topf Favoriten und wollen den ORF

00:16:51: erobern.

00:16:52: Und nicht nur das, sie kündigen an Österreichs größtes Medienhaus grundlegend verändern zu wollen.

00:16:58: Wolf ist mehr sein Sender.

00:17:01: Er isst ein Vertrauensbeweis.

00:17:04: für Österreich muss sich jetzt vertrauen zurückarbeiten.

00:17:07: Der ORF

00:17:08: braucht also meiner Meinung nach den ganzen Skandalen, die wir jetzt da lesen mussten in den letzten Wochen und Monaten ein neues

00:17:15: Selbstverständnis.

00:17:16: Der ORf muss jetzt reformiert werden.

00:17:19: Wir können das nicht mehr aufschieben.

00:17:21: Er muss effizienter werden er muss transparenter werden.

00:17:24: Doch auch diesmal wird der Vorwurf laut dass die Politik im Hintergrund die Fäden zieht Und mitentscheidet wer neuer

00:17:31: ORF

00:17:32: Generaldirektor wird.

00:17:33: So sollen ÖVP und SPÖ bereits im Vorfeld Gespräche mit dem bisherigen Appar-Geschäftsführer Clemens Big geführt haben.

00:17:41: Bakus Breitenäcker soll wiederum der Wunschkandidat der NEO sein.

00:17:45: Die Regierungsparteien weisen jede Einflussnahme

00:17:48: zurück.

00:17:49: Das ist Sache des ORF, damit habe ich alles gesagt und geht mich überhaupt nicht an.

00:17:53: Man hat keine Interventionen.

00:17:55: Wenn man über die Unabhängigkeit beispielsweise auch das ORF spreche, dann nehme die persönlich sehr ernst.

00:18:00: Das heißt es ist Sache der Stiftungsrate.

00:18:02: Am elften

00:18:03: Juni fällt die Entscheidung.

00:18:05: Dann bestellt der Stiftungsrat die neue ORF-Generaldirektion für die Amtsperiode

00:18:22: von twenty-seven bis

00:18:28: zweitausenddreißig.".

00:18:35: durchaus ja auch reputierlichen Kandidaten.

00:18:38: ein Kandidat, unrecht getan wird bis zum gewissen Grad jedenfalls.

00:18:41: Manche lassen sich offensichtlich die Rolle drängen oder?

00:18:44: haben sich dringend lassen in diese Rolle.

00:18:46: Aber das ist natürlich ein Reputationsschaden für Einzelne, gar keine Frage.

00:18:50: Andere mögen es als Plattform nutzen, auch klar war bisher öfter schon mal so.

00:18:55: Aber noch deserströser ist es eigentlich von Seiten der Politik, jetzt konkret auch die Regierung, dass es da einzelne gibt.

00:19:02: Der Herr Preul hat versucht zurückzurudern seitens der ÖVP aber dass ich der Genassige der der ÖFB, der Marquette hinstellt vor ein paar Wochen und sagt ja Das begrüßen wir die Kandidatur, das einen Kandidaten.

00:19:12: Das unterstützt sich!

00:19:17: Das ist ein Schaden für den Kandidat und es ist absurd die Denkweise da auch noch öffentlich auszubreiten.

00:19:24: Man kann sagen, das ist immerhin offen und ehrlich.

00:19:26: Aber es ist natürlich noch einmal zum Schaden.

00:19:28: Denn das ist ja genau der Grund, warum's diesen Unmut in der Bevölkerung gibt nachvollziehbarer und richtiger Weise.

00:19:34: Das muss man schon mal sagen.

00:19:36: Und da muss ich sagen, dass nicht nur eine kommunikative sondern auch eine handwerkliche ... vollkommene Fehlleistung, die da abgeliefert wurde.

00:19:43: Und da braucht man sich dann nicht wundern wenn andere Parteien Zulauf haben und wenn sozusagen die Frustration in der Bevölkerung generell steigt und wenn sich auch andere Reichweiten starke Medien wie zum Beispiel die Grauenzeitung seit Wochen Ihnen vor allem dieses Thema verbeißen.

00:19:58: Klaus

00:19:58: Herrmann ihren Tag mit einem Kommentar?

00:19:59: Definitiv!

00:20:00: So dem Thema.

00:20:01: dabei Ist es nicht eine österreichische Tradition, dass man sagt naja gut irgendwie ein Schieber, irgendwann wird man schon brauchen.

00:20:06: Sonst geht das beim Job nicht?

00:20:09: Sind wir nicht teilweise so aufgewachsen?

00:20:12: Ja natürlich stimmt aber... Ich glaube, dass es in vielen Ländern nicht vom Rundfunk, sondern ganz grundsätzlich auch nicht so viel anders ist.

00:20:21: In der westlichen Welt.

00:20:22: Ich möchte beim Kollegen Hofer einhaken, das Problem ist, dass die Politik auch nicht willens ist sich tatsächlich zurückzuziehen.

00:20:31: und das Spannende ist ja jede Partei, die in der Opposition ist, wettert immer gegen den politischen Einfluss.

00:20:38: kaum Ist man dann in der Regierung?

00:20:40: Ist man schon wieder gut dabei?

00:20:42: Ja, es ist

00:20:46: wirklich so.

00:20:47: Wenn man in die Regierung kommt dann hat man sehr viel von dem was in der Opposition gesagt hat leider vergessen und wir haben das ja auch hier schon sehr oft betont.

00:20:56: dass wird die Redaktion bei den Kritik ausnehmen Das ist ja klar.

00:21:01: Der Punkt ist einfach der, dass in Österreich die Politik glaubt Medienpolitik auf diese Art und Weise zu machen.

00:21:10: Anstatt dass man keine Rahmenbedingungen schafft, ja es kann auch beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk eine politische Verantwortung geben aber die könnte man ja genauso gut ausgestalten wie bei der Nationalbank oder sonstwo.

00:21:23: dann wäre es auch gut dabei zu belassen.

00:21:25: Aber hier wird er dann auch noch im Hintergrund immer wieder hinein gespielt.

00:21:30: Es passiert sehr viel hinter den Kulissen.

00:21:33: Da wird jetzt gerade eine Aufführung vor dem Vorhang gegeben, aber der Einfluss der Parteien in den ORF oder der Versuch machen wir so.

00:21:42: Das hat schon richtig immer gegeben und das ist auch jetzt noch so.

00:21:45: Und glauben die Menschen in Österreich nach wie vor dass es bei Staatsanbetrieben ganz klar ist, dass der Partei politisch besetzt wird?

00:21:50: Naja

00:21:51: sie spielen auf die Frage der Woche an... Nein ich bin

00:21:53: nicht nur an, ich würde Sie bitten, das ist ein Ergebnis

00:21:56: sagen!

00:21:57: Ja, also wir haben eine Frage gestellt.

00:21:59: Wie sieht es denn aus mit parteizurgehörigen Postenbesetzungen im öffentlichen Dienst und in leitenden Funktionen?

00:22:04: Und wie sehen das da Großteil von der Anrufung zu Prozent ablehnt?

00:22:07: Überraschung über Erraschungen so diese Menschen sagen die Qualität zählt Die anderen achtzehn und zehn prozent.

00:22:12: Das ist sehr spannend.

00:22:13: Es gibt nämlich auch Menschen, die sagen ja In Leitung Positionen braucht die Politik Vertrauensleute.

00:22:19: Deshalb ist es in Ordnung wenn wenn sie auch eine Partei zur Gehörigkeit haben oder es gibt diese diese achtzehnt Prozent die sagen Partei zugehörig schön und gut, aber zur ersten muss die Qualifikation passen.

00:22:29: Wenn sie passt, dann schauen wir über die Parteizugehörigkeit drüber.

00:22:32: Grundsätzlich ist das im Vergleich zu früher natürlich eine starke, starke Ablehnung.

00:22:39: Und bei Ihnen sagen was?

00:22:40: Früher hätten die Menschen genauso geantwortet!

00:22:42: Und für alle die Fragen, ob die Sendung geprobt ist oder was ausgemacht ist.

00:22:45: Danke, dass wir die Frage noch untergebracht

00:22:46: haben.

00:22:46: Bester Beweis, dass das

00:22:48: nicht so ist.

00:22:49: Ingrid Thurne hat ja gesagt, sie wird nicht wieder antreten.

00:22:52: Für viele wäre es eine logische Kandidatin gewesen, die diese Interimslösung weitermacht und Andreas Baubler hat sich an seine eigene Worte erinnern darf.

00:22:59: kurz nachher gesagt wünschte ich eigentlich, dass da seine Frau

00:23:02: wären sollte?

00:23:04: Ich finde, Ingrid Thorne hat die Kurve noch gut gekratzt denn es war jetzt nicht unbedingt selbst verschuldet von ihr Aber auch sie wurde natürlich schon fremdpositioniert.

00:23:13: Und dadurch, dass es sich jetzt mit diesem Statement diese Woche freigespielt hat, finde ich, hat sie ja auch ihre Reputation, die sie als Journalistin zu Recht aufgebaut hat, gut drüber

00:23:23: geredet.".

00:23:24: Die Zeit verfliegt nun, die dann immer das Besonderes angenehm ist und wir sind fast am Ende der Sendung!

00:23:27: Wir haben noch die Top und Flops wie am Thomas Hofer und Peter Heik, die beiden Herren getrennt voneinander befragt werden dieser Woche besonders positiv aufgefallen ist – und wer es durchaus hätte besser machen können?

00:23:37: Die Ergebnisse sehen wir auch zum ersten Mal in der Sendung.

00:23:40: Ich

00:23:40: habe einen geteilten Flop, einen habe ich schon erwähnt die Frau Bundesminister Holzleitner, die einfach eine Minderleistung abgegeben hat beim Thema Unis bei Armin Wolf.

00:23:51: an der gleichen Stelle ist das dem Herrn Landeshauptmann Martley aus Tirol.

00:23:56: Entschuldigung nix gegen ihr Bundesland aktuell noch Vorsitzender des Landeshobtsleutekonferenz der gleich bei drei Themen keine wirklich guten Antworten geben konnte, beim Thema Gesundheitsreform nicht.

00:24:06: Beim Thema ORF nicht stichwort.

00:24:08: zuletzt.

00:24:08: entscheidendster Bundeskanzler konnte er nicht auflösen.

00:24:11: und auch bei der Brenner Blockade wo er dann als Privatmann hingeht.

00:24:14: wie auch immer man muss schon sagen grundsätzlich ja keine schlechten Erscheinungen die beiden in der österreichischen politischen Landschaft.

00:24:21: aber Das ist zu wenig, da muss man sich schon vorher ein bisschen was überlegen.

00:24:24: Es tut mir wirklich herzlich leid!

00:24:26: Top der Woche BabsLeo?

00:24:28: Warum?

00:24:29: mit seiner Entzücklichkeit zum Thema KI hat er sich auf einem wirklich hohen Niveau und da muss nicht immer seine Meinung sein... Mit diesem Thema auseinandergesetzt könnte es sich auch manche Bundesregierung vielleicht auch die unsere ein Stückchen abschneiden und sich zumindest mal mit dem Thema befassen.

00:24:43: Warte keinen Start nach Österreich.

00:24:46: So hab ich's nicht gesagt, aber befassen wäre vielleicht nicht schlecht.

00:24:48: Der hat sie selber vorgetragen diesmal,

00:24:51: das war ja auch... Wir haben so oft Donald Trump gehabt, da können wir Russland mal in die Ziehung nehmen.

00:24:55: Aufgrund des Destronenabsturzes.

00:24:58: Absichtlich oder unabsichtlich.

00:24:59: Wie ist man nicht?

00:25:00: In Rumänien und man merkt schon, wie Russland das versucht Europa auszutesten.

00:25:07: Topterwoche, Ö-Eins, Journal, Market Cracker... die Klipp und Klar dargelegt hat, Verfassungsgericht, Rechnungsopräsidentin.

00:25:17: Die Klippe und Klar dagelegt hat wo man den sparen könnte wie man das aufzügt und hat auch gleichzeitig noch die Politik nicht zwingt genommen weil sie gesagt hat es gibt auch hier eine große Einsprungsmöglichkeit bei der Akademieförderung, bei der Parteienförderungen etc.

00:25:29: da könnte man vielleicht auch hinschauen dass sind ja dann alle Parteien sehr leise.

00:25:33: Vielen Dank Herr Heik.

00:25:34: Und das war's für die Woche, fein, dass Sie mit dabei waren!

00:25:36: Wir wünschen Ihnen ein angenehmes Wochenende und freuen uns auch wenn Sie den Podcast unserer Sendung anhören und sehen uns dann wieder pünktlich nächsten Freitag.

00:25:43: Danke schön fürs Zuschauen.

Über diesen Podcast

In diesem temporeichen Info-Talk lässt Moderator Meinrad Knapp gemeinsam mit Politikberater Thomas Hofer und Meinungsforscher Peter Hajek das politische Wochengeschehen Revue passieren. Die einprägsamsten Bilder, die brisantesten Sager und die größten Aufreger der Woche werden mit Hilfe der Experten seziert, analysiert und pointiert bewertet.

von und mit ATV Aktuell

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